Crunchtime-Experte: Kuriose Statistik macht den FC-Fans Hoffnung

Friedhelm Funkel kennt sich mit Siegen am 34. Spieltag aus. (Foto: IMAGO / Hufnagel)
Friedhelm Funkel kennt sich mit Siegen am 34. Spieltag aus. (Foto: IMAGO / Hufnagel)

Der 1. FC Köln und Friedhelm Funkel bekommen am Sonntag ihr Aufstiegs-Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Eine besondere Statistik des Trainers kann dabei jedem Kölner Mut machen.

In seinem dritten Versuch hat es am Freitag endlich geklappt: Friedhelm Funkel hat gegen den 1. FC Nürnberg zum ersten Mal sein Auftaktspiel als Trainer des 1. FC Köln gewinnen können. Bei seiner ersten Amtsübernahme im Jahr 2002 musste sich Funkel mit einem 0:0 gegen Werder Bremen zufrieden geben. 2021, bei Funkels Klassenerhalts-Mission, setzte es ein 0:3 gegen Bayer Leverkusen.

Überhaupt waren die ersten Spiele des Trainers in der Regel nicht von Erfolg gekrönt. Von seinen vergangenen neun Stationen konnte Funkel nur seinen Auftakt mit Fortuna Düsseldorf im März 2016 gewinnen. Bis zum 33. Spieltag der laufenden Saison: Der 2:1-Sieg im Max-Morlock-Stadion stellte die für den FC so wichtige Seltenheit in Funkels Trainer-Karriere dar.

Sechs Siege in Folge am 34. Spieltag

Nun braucht der 71-Jährige noch einen Punkt, um seinen persönlich siebten Aufstieg – sowie den siebten Aufstieg in der FC-Historie – perfekt zu machen. Dabei lässt ein Blick in die Statistiken diesmal Gutes für die Kölner verheißen. Denn Funkel hat sich in der Vergangenheit als echter Crunchtime-Experte erwiesen.

Von seinen letzten 13 Zweitliga-Spielen, die an den letzten beiden Spieltagen ausgetragen wurden, konnte der Trainer elf Partien gewinnen. Am 34. Spieltag gewann der gebürtige Neusser zuletzt sogar sechs Mal in Folge. In der vergangenen Saison siegte Funkel – ironischerweise ausgerechnet mit dem kommenden FC-Gegner 1. FC Kaiserslautern – sogar mit 5:0 gegen Eintracht Braunschweig.

Negative Bilanz gegen den FCK

Gegen einen ähnlichen Ausgang, diesmal nur gegen den FCK, hätte am Sonntag in Köln wohl niemand etwas einzuwenden. Wobei dem FC sogar ein Remis reichen würde, um am Ende die Rückkehr in die Bundesliga feiern zu können. 2013, als Funkel zuletzt mit den Geißböcken in der 2. Liga spielte, verlor der Trainer allerdings sogar seine letzten drei Partien der Saison. Der Unterschied damals jedoch: Der FC hatte den Aufstieg schon mit einem 2:1-Sieg über St. Pauli am 30. Spieltag perfekt gemacht.

So weit ist es beim 1. FC Köln noch nicht. Die Ausgangslage für die direkte Bundesliga-Rückkehr spricht am 34. Spieltag jedoch zugunsten der Geißböcke. Gegen den 1. FC Kaiserslautern musste sich Funkel bei sieben Siegen und sieben Unentschieden als Trainer allerdings auch elf Mal geschlagen geben. Seine Expertise als Crunchtime-Spezialist lässt die Hoffnungen für Sonntag jedoch größer werden.

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