Im Aufstiegsfall hätte der FC bei diesem Trainer große Chancen

Christian Titz und Lukas Kwasniok am vergangenen Spieltag beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem SC Paderborn.
Christian Titz und Lukas Kwasniok am vergangenen Spieltag beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem SC Paderborn.

Der 1. FC Köln sucht einen neuen Cheftrainer. Auf der Liste der Geißböcke steht unter anderem Lukas Kwasniok. Im Fall des Aufstiegs hätte der FC offenbar gute Chancen.

Lukas Kwasniok wird den SC Paderborn verlassen. Am 34. Spieltag der 2. Bundesliga will der 43-Jährige aber noch den großen Wurf landen und den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Dafür muss Kwasniok auf eine Niederlage des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern hoffen. Wobei ihm mittelfristig womöglich ein Punkt oder ein Sieg der Geißböcke auch recht sein könnte.

Denn nach GEISSBLOG-Informationen steht Kwasniok beim FC weiterhin weit oben auf der Liste jener Trainer, die für die nächste Saison infrage kommen. Die Geißböcke suchen einen Nachfolger für Gerhard Struber respektive Friedhelm Funkel. Letzterer soll kein ernsthafter Kandidat für die Cheftrainer-Rolle über den Sommer hinaus sein.

Hoffenheim wohl keine Option mehr

Bislang hatte Kwasniok neben Sandro Wagner als Wunschkandidat bei der TSG Hoffenheim gegolten als Nachfolger des noch recht glücklosen Österreichers Christian Ilzer. Erstens, weil Kwasnioks Familie in Karlsruhe wohnt und der Weg von dort in den Kraichgau nicht mehr weit wäre. Zweitens, weil mit Frank Fröhling einer der aktuellen Ilzer-Assisten intern für Kwasniok geworben haben soll. Fröhling hatte selbst ein Jahr Kwasniok in Paderborn assistiert.

Nun aber gab TSG-Sportchef Andreas Schicker ein klares Bekenntnis zum 47-Jährigen ab. „Ich bin überzeugt, dass er nach wie vor und über den Sommer hinaus der richtige Trainer ist“, sagte Schicker. Es sei wichtig, „dass man Kontinuität zeigt auf der Trainerposition“. Zudem ist Wagner ist beim FC Augsburg und dem VfL Wolfsburg im Gespräch. Letzterer Club soll sich auch für Kwasniok interessieren. Allerdings gelten die Wölfe inzwischen als Trainer-Fresser. In den letzten vier Jahren scheiterten vier Trainer (Mark van Bommel, Florian Kohfeldt, Nico Kovac und Ralph Hasenhüttl) jeweils krachend.

Diese Clubs suchen einen neuen Trainer

Also ist noch gänzlich offen, wohin es Kwasniok wirklich ziehen wird. Der 43-Jährige hatte zuletzt offen damit kokettiert, dass ihn ein großer Traditionsclub reizen würde und damit die Spekulationen beim FC Schalke 04 und Hannover 96 angeheizt, die beide jeweils mehr oder weniger offen um den Trainer werben.

Auch deshalb werden dem FC nun gute Chancen nachgesagt für den Fall, dass die Geißböcke am Sonntag den Aufstieg perfekt machen und in die Bundesliga zurückkehren. Bayer Leverkusen und RB Leipzig sind in anderen Regalen auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Wolfsburg ist darüber hinaus der einzige weitere Erstligist, der aktuell offen nach einem neuen Trainer sucht. Sollte der FC dazu stoßen, hätte er gute Argumente auf dem Trainermarkt.

Natürlich sind solche Vereine reizvoll

Lukas Kwasniok

Kwasniok hatte vor zwei Wochen zu einem Schalker Interesse gesagt: „Natürlich sind solche Vereine reizvoll. Aber es ist nicht so, dass der Deal schon fix ist. Im Fall der Fälle, falls sie eines Tages Interesse haben sollten, müsste Schalke viele positive Argumente auf den Tisch legen. Und so weit sind wir mitnichten.“ Der FC könnte am Sonntag mit dem Aufstieg viele positive Argumente sammeln.

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