Friedhelm Funkel hat am Mittwoch im Training des 1. FC Köln auf Florian Kainz verzichten müssen. Dafür kehrte Dominique Heintz zumindest vorübergehend auf den Platz zurück.
Florian Kainz blühte am vergangenen Freitag unter Neu-Trainer Friedhelm Funkel auf. Nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer machte der Österreicher beim 2:1-Sieg gegen Nürnberg sein wohl bestes Spiel der Saison. Entsprechend ruhen auch für das Saisonfinale am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern die Hoffnungen auf dem Mittelfeldspieler.
Am Mittwoch fehlte Kainz jedoch bei der letzten öffentlichen Einheit der Woche. Der Österreicher trat aufgrund von individueller Belastungssteuerung kürzer. Ein Ausfall droht damit nach aktuellen Stand nicht, würde den FC aber auch hart treffen, schließlich wird aller Voraussicht nach Tim Lemperle am letzten Spieltag fehlen. Dann hätte der FC nicht nur auf den doppelten Vorlagengeber, sondern auch auf den doppelten Torschützen vom vergangenen Spieltag verzichten müssen.
Heintz zurück – Hector schaut vorbei
Dominique Heintz stand derweil wieder auf dem Trainingsplatz, ging jedoch nach rund 45 Minuten wieder vom Feld. Dies war allerdings eine abgesprochene Maßnahme, nachdem der Innenverteidiger zuletzt aufgrund von muskulären Problemen hatte kürzertreten müssen. Bis zum Spiel am Sonntag gegen seinen Ex-Club dürfte Heintz wieder vollständig belastbar sein.

Kurz vor dem Ende der Einheit schaute dann auch Ex-FC-Kapitän Jonas Hector im Franz-Kremer-Stadion vorbei. Die FC-Legende begrüßte einige seiner ehemaligen Kollegen herzlich und dürfte ihnen vor dem Finale am Sonntag noch einmal Mut zugesprochen haben. Der Ex-Nationalspieler war mit den Kölnern selbst 2014 und 2019 in die Bundesliga aufgestiegen. Zudem hatte der Linksverteidiger 2021 mit Friedhelm Funkel die Rettung in der Relegation geschafft. Nach der Einheit produzierte Hector vor der Tribüne noch ein Video mit seiner Firma Flutlichtfilm.
FC-Profis haben Donnerstag frei
Am Donnerstag haben die FC-Profis noch einmal frei, ehe am Freitag und Samstag nicht-öffentlich hinter verschlossenen Toren trainiert wird. Dann will Trainer Friedhelm Funkel noch einmal alle Sinne schärfen, ehe es am Sonntag nicht nur um den Aufstieg, sondern auch um die Zukunft des Vereins geht. Den Kölnern bleibt zu hoffen, dass das inzwischen jeder Spieler verstanden hat.








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