„Am Kader basteln“: Kwasniok und Kessler vor großer Aufgabe

Künftig Trainer und Spieler: Lukas Kwasniok und Linton Maina. (Foto: IMAGO / DeFodi)
Künftig Trainer und Spieler: Lukas Kwasniok und Linton Maina. (Foto: IMAGO / DeFodi)

Lukas Kwasniok muss nach seiner Vorstellung als Cheftrainer beim 1. FC Köln nun zusammen mit Thomas Kessler die Kaderplanung übernehmen. Zahlreiche Transfers stehen noch an.

Mit der Vorstellung von Lukas Kwasniok als Cheftrainer des 1. FC Köln hat die Kaderplanung bei den Geißböcken erst so richtig begonnen. Der 43-Jährige kündigte am Freitag bereits an, dass er sich trotz Urlaub mit Thomas Kessler wegen der nötigen Transfers zusammensetzen werde. Für das Duo steht viel Arbeit auf dem Programm.

Kwasniok flog nach der Unterschrift erst einmal mit der Familie in die Sonne. „Parallel werde ich mich aber zusammen mit Thomas mit dem Kader beschäftigen“, kündigte der 43-Jährige an. Dann will er zehn Tage vor dem Trainingsauftakt in Köln ankommen und seine Aufgabe vor Ort in Angriff nehmen. Ob bis dahin noch weitere Transfers eingetütet werden können?

Wer kommt, hängt auch davon ab: Wer geht?

Klar ist, dass Kessler und Kwasniok diverse Entscheidungen treffen müssen. Denn obwohl der Kader noch diverse Verstärkungen braucht, müssen auch noch Kaderplätze geschaffen werden. Denn zahlreiche Spieler haben keine Chance mehr, auch wenn sich womöglich der eine oder andere eine neue Chance beim neuen Trainer ausrechnet.

Rasmus Carstensen und Jacob Christensen werden es ebenso schwer haben wie Steffen Tigges, Sargis Adamyan und Florian Dietz. Max Finkgräfe strebt offenbar einen Wechsel an, während diverse Youngster (Telle, Kujovic, Potocnik, Ouro-Tagba, Onuoha) über Leihgeschäfte nachdenken müssen. Und dann gibt es noch die offenen Entscheidungen bei Damion Downs und Eric Martel, die zu größeren Veränderungen führen könnten.

Kwasniok hofft auf „unvergessliche Saison“

Kwasniok weiß: „Das wird noch ein Prozess sein und es wird sicher noch zu Veränderungen kommen.“ Mindestens ein Torhüter muss noch kommen, so viel ist klar. Doch auf welchen Positionen will der neue Cheftrainer anschließend wirklich noch nachlegen? Das will Kwasniok nun mit Kessler besprechen.

Alles mit dem klaren Ziel, in der Bundesliga nicht nur ein unangenehmer Gegner sein zu wollen, sondern auch erfolgreich. Daher hatte er am Freitag auch noch eine Botschaft an die Fans: „Wir basteln noch ein wenig am Kader und werden dann mit Trainingsbeginn dafür tun, um eine fantastische und vielleicht unvergessliche Saison mit Euch zu spielen.“ Wie auch immer der Kader dann am Ende des Transfersommers aussehen mag.

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