Bringt Kwasniok einen alten Bekannten mit zum FC?

Frank Kaspari (re.) ist seit 2022 Co-Trainer von Lukas Kwasniok. (Foto: IMAGO / Ulrich Hufnagel)
Frank Kaspari (re.) ist seit 2022 Co-Trainer von Lukas Kwasniok. (Foto: IMAGO / Ulrich Hufnagel)

Lukas Kwasniok wird zeitnah als neuer Cheftrainer des 1. FC Köln vorgestellt. Wie das Team um ihn herum aussieht, ist derweil noch unklar. Womöglich bringt Kwasniok einen alten Bekannten mit ans Geißbockheim.

Es kann sich nur noch um Stunden handeln, bis die Vollzugsmeldung erfolgt und Lukas Kwasniok auch offiziell den Cheftrainer-Posten beim 1. FC Köln übernimmt. Nachdem zum Wochenstart die Einigung mit dem 43-Jährigen selbst gelungen war, gab am Mittwoch auch der SC Paderborn grünes Licht für den Wechsel.

Die Ostwestfalen kassieren von den Geißböcken rund eine Million Euro Ablöse für Kwasniok, der beim FC einen Vertrag bis 30. Juni 2027 unterschrieben hat. Nur noch letzte Formalitäten fehlen zur Verkündung, die noch im Laufe des Donnerstags oder spätestens Freitag passieren wird.

Kaspari wechselte vom 1. FC Köln zu Kwasniok

Während auf der Chefposition dann Klarheit herrscht, gibt es im Trainerteam insgesamt noch Gesprächsbedarf. Denn wer Kwasniok assistieren wird, ist noch nicht final entschieden. Es könnte ein alter Bekannter werden: In den vergangenen drei Saisons beim SC Paderborn war Frank Kaspari sein Co-Trainer.

Um diesen Job zu übernehmen, war Kaspari 2022 vom FC zum SCP gewechselt. Zuvor hatte er am Geißbockheim eineinhalb Jahre als Assistent von Markus Gisdol gearbeitet, den er schon zur TSG Hoffenheim und zum Hamburger SV begleitet hatte. Nach Gisdols Entlassung im April 2021 war der 54-Jährige noch eine weitere Saison als Leihspieler-Betreuer geblieben – bis zu Kwasnioks Ruf aus Paderborn.

Ich habe ihn so kennengelernt, dass er unglaublich wertvoll für uns ist.

Thomas Kessler über Thomas Hickersberger

Thomas Kessler wiederum könnte sich dafür einsetzen, dass auch Thomas Hickersberger Teil des Trainerteams bleibt. Schon nach Gerhard Strubers Entlassung hatte der Sportdirektor den Österreicher unbedingt behalten wollen, gemeinsam mit Matthias Lust assistierte Hickersberger dann Friedhelm Funkel.

„Ich habe ihn so kennengelernt, dass er unglaublich wertvoll für uns ist“, erklärte Kessler und hob insbesondere die Zuständigkeit und den Erfolg Hickersbergers bei Standards hervor. Die Meinung des Sportdirektors dürfte sich innerhalb weniger Wochen wohl kaum geändert haben.

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