Marvin Obuz hat einen neuen Verein gefunden. Nach seinem Abschied vom 1. FC Köln schließt sich der 23-Jährige erneut Rot-Weiss Essen an. Dort blickt der Angreifer auf seine bislang erfolgreichste Zeit zurück.
Sowohl der 1. FC Köln als auch Marvin Obuz hatten sich wohl einen anderen Ausgang der gemeinsamen Zusammenarbeit gewünscht. Seit 2009 war der gebürtige Kölner am Geißbockheim ausgebildet worden. 2019 feierte der Angreifer mit den B-Junioren den Deutschen Meistertitel und galt lange Zeit als eines der größten Talente im Nachwuchs.
Nach seiner erfolgreichen Leihe zu Rot-Weiss Essen sollte Obuz dann auch der Durchbruch bei den Profis des FC gelingen. Doch in einer komplizierten Zweitliga-Saison fiel der Flügelstürmer hinten über, kam unter Gerhard Struber insgesamt nur zu fünf Kurz-Einsätzen. Ein Umstand, den auch Sportdirektor Thomas Kessler bedauert.
Kessler bedauert FC-Entwicklung um Obuz
„Die Personalie Marvin Obuz tut mir persönlich extrem leid“, sagte der ehemalige Torhüter beim jüngsten Mitgliederstammtisch (der GEISSBLOG berichtete). Die Situation sei für das Eigengewächs häufig „unfair“ gewesen, was er Obuz auch zur Verabschiedung selbst mit auf den Weg gegeben hätte. Nun trennen sich die Wege des Kölners und des Clubs endgültig, der Vertrag von Obuz wurde nicht verlängert.
Am Montag wurde nun auch bekannt, wohin es den ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspieler zieht. Obuz wird sich erneut Rot-Weiss Essen anschließen und in die Dritte Liga wechseln. An der Hafenstraße hatte der Angreifer mit acht Toren und 17 Vorlagen in 40 Pflichtspielen während seiner Leihe seine bis dato erfolgreichste Zeit seiner Karriere. Daran will Obuz nun wieder anknüpfen.
Das sagt Obuz zu seiner Rückkehr
„Ich komme zurück, weil ich weiß, dass ich mich bei RWE sehr wohl fühlen werde. Ich hoffe, dass ich hier wieder meine Topform erreichen kann“, sagt Obuz zu seiner Rückkehr. „Die ganze Saison über haben mich immer wieder RWE-Fans angeschrieben mit dem Wunsch, dass ich wieder für RWE spiele – und nun freue ich mich riesig, bald wieder an der Hafenstraße auflaufen zu können. Mit Marcus Steegmann hatte ich regelmäßig Kontakt, er war sehr hartnäckig und hat einen großen Anteil daran, dass ich wieder für RWE spiele.“
Steegmann, der Direktor Profifußball von RWE, sagt: „Wir sind glücklich, dass es uns gelungen ist, Marvin von der Rückkehr zu Rot-Weiss Essen überzeugen zu können. Der Kontakt zwischen uns ist nach seiner Rückkehr nach Köln nie abgerissen. Wir alle bei RWE haben gesehen und gespürt, wie sehr er sich bei uns wohlgefühlt hat und wie sehr ihn auch die Fans schätzen. Nun freuen wir uns darauf, dass er uns neben dem Platz als positiver und ehrgeiziger Typ sowie auf dem Platz mit seinen Stärken weiterhelfen wird: Sein Potenzial in der Offensive ist bekanntlich sehr groß und wir werden ihn gemeinsam dabei unterstützen, dass seine starke Technik, seine hohe Qualität in 1 gegen 1-Duellen und seine Finalität wieder zur Geltung kommen. Mit Marvin bekommt unser Spiel nach vorne definitiv mehr Möglichkeiten.“








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