Der 1. FC Köln hat das Rennen um eine Vertragsverlängerung mit Damion Downs verloren. Schon in der kommenden Woche soll der Stürmer beim FC Southampton unterschreiben. Die Kölner werden dafür mit einer Millionen-Summe entschädigt.
Sportdirektor Thomas Kessler hatte sich finanziell bis ans Äußerste für das Kölner Eigengewächs gestreckt. Am Ende reichten alle Bemühungen jedoch nicht aus. Trotz einem Angebot, bei dem „alle mit den Ohren schlackern würden“, wie Ex-Sportchef Christian Keller erklärte, entscheidet sich Damion Downs gegen eine Zukunft beim 1. FC Köln.
Stattdessen wird der Stürmer, der am Wochenende mit den USA noch das Finale im Gold Cup gegen Mexiko bestreitet, auf die Insel zum Zweitligisten FC Southampton wechseln. Einen entsprechenden Bericht von Sky kann der GEISSBLOG bestätigen. Downs wird dabei in der kommenden Woche direkt aus den USA nach Southampton fliegen. Nach Tim Lemperle (TSG Hoffenheim) verliert der Bundesliga-Aufsteiger damit auch seinen zweiten erfolgreichsten Torschützen der abgelaufenen Saison. Beide Stürmer hatten den FC mit jeweils zehn Treffern zurück in die Bundesliga geschossen.
FC darf sich über zehn Millionen Euro freuen
Anders als bei Lemperle, den der FC ablösefrei ziehen lassen musste, kassiert der FC bei Downs jedoch noch ordentlich ab. Die fixe Ablösesumme, die Southampton nach Köln überweist, soll rund neun Millionen Euro betragen und durch verhältnismäßig leicht zu erreichende Boni letztlich sogar auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwachsen können. Zudem sicherten sich die Kölner nach GEISSBLOG-Informationen auch eine Weiterkaufsbeteiligung.
Ein Jahr vor Vertragsende ist ein Verkauf von Downs für die Kölner damit praktisch alternativlos. Schließlich hat der talentierte Stürmer seine Bundesliga-Tauglichkeit bislang auch noch nicht nachweisen können. Zwar hätte beim FC jeder Downs gerne noch mindestens eine weitere Saison im Kölner Trikot gesehen. Angesichts der hohen finanziellen Entschädigung wird man mit dem Abgang jedoch leben können. Downs selbst soll derweil frühzeitig signalisiert haben, gerne nach England wechseln zu wollen.
Spors wollte Downs unbedingt holen
Dabei wird der Stürmer auch finanziell von dem Wechsel nach Southampton profitieren. Zwar wird der Stürmer nun erneut in der 2. Liga auf Torejagd gehen. Gehaltstechnisch dürfte der 20-Jährige jedoch auch im Vergleich zum neuen FC-Angebot einen großen Sprung machen. Southampton-Sportdirektor Johannes Spors, der 2019 sogar ein Kandidat für die Posten des FC-Geschäftsführers gewesen war, wollte den US-Nationalspieler unbedingt auf die Insel holen und ließ sich daher auch auf die Kölner Forderungen ein.
Der FC verliert damit nach Lemperle, Max Finkgräfe, Marvin Obuz sowie Jonas Urbig (im Winter) jedoch nicht nur ein weiteres Eigengewächs, sondern auch einen fest eingeplanten Leistungsträger für die kommende Saison. Mit Ragnar Ache hatte Kessler bislang einen weiteren Stürmer verpflichtet. Nun wird der Sportdirektor jedoch noch ein weiteres Mal im Angriff nachlegen müssen. Das Transferbudget dafür wird in der kommenden Woche noch einmal größer werden.






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