Neuzugang verrät Trainer-Plan: Riesige Konkurrenz auf dieser Position?

Jakub Kamiński am Sonntag am Geißbockheim. (Foto: Bucco)
Jakub Kamiński am Sonntag am Geißbockheim. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln will auf mehreren Positionen den Kader noch verstärken. Auf zwei Positionen jedoch ist der Konkurrenzkampf schon jetzt hoch – und er wird noch zunehmen.

Lukas Kwasniok hat eine klare Vorstellung von seiner taktischen Ausrichtung beim 1. FC Köln. Ob im 3-4-3 oder im 4-2-3-1 will der neue FC-Trainer in der Offensive mit einem Neuner, vor allem aber mit zwei variablen Angreifern spielen, die über die Flügel ins Zentrum vorstoßen sollen. Entsprechend wurde der Kader bereits ausgerichtet.

Linton Maina verlängerte seinen Vertrag, nachdem er mit elf Vorlagen der beste Assistgeber der Geißböcke in der 2. Bundesliga gewesen war. Florian Kainz bleibt den Geißböcken ebenso erhalten wie Jan Thielmann, der noch gar nicht in den Konkurrenzkampf eingegriffen hat, sondern noch im Urlaub weilt. Hinzu kommen zwei Neuzugänge, auf die viele Augen gerichtet sein werden.

Was Kwasniok zu Kaminski sagte

Jakub Kaminski kam vom VfL Wolfsburg und soll dem FC auf den offensiven Flügeln sofort helfen. Er habe vor dem Transfer viel mit Lukas Kwasniok gesprochen, hatte der 23-Jährige nach seinem Wechsel erklärt. „Seine Idee für mich ist in diesem System auf der linken Seite vorne“, verriet er offen. „Ich bin sehr schnell, kann viel laufen. Ich habe in der Bundesliga noch nicht viele Tore gemacht, aber ich weiß, dass ich diese Qualität habe und will beim FC viele Tore und viele Vorlagen machen.“

Bemerkenswert ist, dass Kaminski sich selbst – und Kwasniok den Spieler offenbar auch – auf der linken Seite sieht. Dort, wo Maina in der Regel unterwegs war, wo Kainz zu Hause ist wo auch der zweite Neuzugang bislang meist spielte: Said El Mala. Der Shootingstar der U19-EM und der abgelaufenen Drittliga-Saison kommt mit breiter Brust ans Geißbockheim und steigt, ebenso wie Thielmann, im Trainingslager ein.

Sechs Spieler für zwei Positionen?

So würden mit Kaminski, Kainz, Maina und El Mala vier Spieler um einen Platz auf der linken Seite streiten, während Thielmann rechts ohne Konkurrenz wäre. Abgesehen von Luca Waldschmidt, der im ersten Test gegen Bergisch Gladbach über rechts kam. Letzterer dürfte aber wohl eher auf der Zehn zuhause sein, die es bei Kwasniok allerdings nur im 4-2-3-1 gibt, nicht jedoch im 3-4-3.

Daher ist davon auszugehen, dass Kwasniok in den kommenden Wochen seine offensiven Flügelspieler auf beiden Seiten testen wird, um zu sehen, welche Spieler rechts oder links besser funktionieren. In jedem Fall ist der Konkurrenzkampf schon jetzt hoch, und mit den neu einsteigenden Thielmann und El Mala ab dem Trainingslager noch höher.

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