Der 1. FC Köln hat nach fünf Neuzugängen in diesem Sommer mit den Verkäufen von Max Finkgräfe und Damion Downs auch schon zwei teure Abgänge verzeichnet. Thomas Kessler stellt klar, was nun personell als nächstes passieren muss.
Thomas Kessler weiß: Der Trainingskader des 1. FC Köln ist noch zu groß. Das ist eines der üblichen Probleme zu Beginn einer Sommervorbereitung. Einige Neuzugänge sind schon da, einige Spieler aber auch, mit denen ein Club nicht mehr plant. Der FC ist da keine Ausnahme. Die Geißböcke müssen noch diverse Spieler abgeben, die keine Rolle mehr spielen.
Das wird aber erst schrittweise passieren. Jaka Cuber Potocnik soll zu Rot-Weiss Essen verliehen werden. Neo Telle soll verlängern und ebenso wie Emin Kujovic verliehen werden. Dafür braucht es aber noch Zeit. Ebenso wie für Lösungen bei Spielern wie Steffen Tigges, Sargis Adamyan und Florian Dietz. So lange kann Kessler aber nicht warten.
Was sich Kwasniok wünscht
Der Sportdirektor muss gerade auf zwei Positionen nun zeitnah handeln, und das weiß der 39-Jährige auch. Mit Leart Pacarada auf der linken und Jusuf Gazibegovic auf der rechten Seite verfügt der FC im Kader aktuell nur über zwei Außenverteidiger. Lukas Kwasniok erwähnte bereits am Montag beim Trainingsauftakt, dass die Geißböcke auf diesen Positionen nicht doppelt besetzt seien und nachlegen müssten.
Das bestätigte nun auch Kessler. „Das ist unsere nächste große Aufgabe, in der Abwehr für Verstärkung zu sorgen. Wir sind im Austausch und arbeiten daran, den Kader dort noch zu verbessern“, sagte der Sportdirektor am Mittwochmittag nach dem Mannschaftstraining. Das Ziel: Kwasniok will je einen offensiven und einen defensiven Außenverteidiger im Kader haben, um taktisch möglichst flexibel zu sein.
Ich bin zuversichtlich, dass wir da was vermelden können. Wir haben die eine oder andere Idee.
Thomas Kessler
Dass der FC hier unter Zeitdruck arbeitet, ist sich Kessler bewusst. Insbesondere im Abwehrverbund wird Kwasniok Zeit brauchen, um die Abläufe zum Bundesliga-Start so gut wie möglich einzuüben. Je schneller die neuen Spieler da sind, desto besser. „In der Kette willst du Abläufe einstudieren. Da ist es wichtig, dass der Trainer die Mannschaft zusammen hat“, gestand Kessler, machte aber auch klar: „Der schnellste Schuss ist nicht immer der Beste. Ich bin zuversichtlich, dass wir da was vermelden können. Wir haben die eine oder andere Idee.“ Nur wann es etwas zu vermelden geben könnte, das ließ sich Kessler nicht entlocken.







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