Nikola Soldo hat einen neuen Verein gefunden. Fünf Monate nach seiner Vertragsauflösung beim 1. FC Köln zieht es den Abwehrspieler nach Bulgarien.
Beim 1. FC Köln ist Nikola Soldo nicht glücklich geworden. Im Gegenteil: Nach seiner enttäuschenden Leihe zum 1. FC Kaiserslautern war der Innenverteidiger am Geißbockheim gänzlich aufs Abstellgleis geraten. Da der Kroate einige Angebote ausgeschlagen hatte, war Soldo zunächst in eine weitere Saison beim FC gestartet.
Spielen und sogar trainieren durfte der Sohn von Ex-FC-Trainer Zvonimir Soldo aber nur noch bei der U21 in der Regionalliga West. Und auch da stach der einst vielversprechende Neuzugang nicht heraus. Insgesamt spielte Soldo nur 16 Minuten unter Trainer Evangelos Sbonias, der andere Innenverteidiger aus Leistungsgründen bevorzugt hatte.
Vertragsauflösung im Februar
Im Februar folgte die einvernehmliche Vertragsauflösung zwischen Soldo und dem 1. FC Köln. Einen neuen Verein fand der Abwehrspieler aber nicht – bis jetzt. Denn wie am Mittwoch bekannt wurde, schließt sich Soldo zur neuen Saison dem bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv an.
„Ich freue mich sehr, Teil dieses großartigen Vereins und seiner Geschichte zu sein“, sagt Soldo bei seiner Vorstellung in Bulgarien. „Ich kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft auf dem Feld zu spielen und die großartige Unterstützung der Fans zu sehen. Wir sehen uns bald alle.“
Bis zu diesem Sommer spielte auch Ex-FC-Stürmer Anthony Ujah bei Botev Plovdiv. In der Europa-League-Qualfikation erzielte der Nigerianer sogar zwei Tore in vier Spielen, zog sich dann zu Beginn der Liga-Saison einen Patellasehnenriss zu und fiel bis zum Saisonende aus. Anschließend wurde der Vertrag mit Ujah nicht verlängert, sodass es nun nicht so einem Kennenlernen mit Nikola Soldo kommen wird.







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