Der 1. FC Köln verleiht Jaka Cuber Potocnik an Rot-Weiss Essen in die Dritte Liga. Dort soll der hochveranlagte Stürmer Spielpraxis auf Profi-Niveau sammeln.
Die Bundesliga ist für Jaka Cuber Potocnik noch eine Nummer zu groß. Nichtsdestotrotz hält man beim 1. FC Köln große Stücke auf den jungen Stürmer, der aufgrund seines Wechsels und der folgenden der Transfersperre medial in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit bekommen hatte. Nun soll sich der Slowene in einem anderen Umfeld weiterentwickeln.
Wie die Vereine am Mittwoch bekannt gaben, wird Potocnik für eine Saison an Rot-Weiss Essen in die Dritte Liga verliehen. Damit folgt der 20-Jährige mit Marvin Obuz einem ehemaligen Teamkollegen. Auch der Flügelspieler war bereits an die Hafenstraße verliehen gewesen und hatte dort eine starke Entwicklung genommen. Nach einem enttäuschenden Jahr ist Obuz nun fest nach Essen zurückgekehrt.
Das sagen Berg und Potocnik zur Leihe
Dort soll der gebürtige Kölner seinem ehemaligen Mannschaftskameraden nun den Einstieg erleichtern. Nachdem Potocnik in der vergangenen Saison neun Tore in 24 Regionalliga-Spielen erzielt hatte, soll der U21-Nationalspieler seine Qualitäten in der kommenden Spielzeit in der Dritten Liga unter Beweis stellen.
„Für Jaka ist ganz entscheidend, dass er Woche für Woche Spielpraxis sammelt. Dabei ist er über unsere U21 inzwischen hinausgewachsen, während die Chance auf Einsatzzeiten in der Bundesliga noch begrenzt ist“, sagt Lukas Berg, der Technische Direktor des 1. FC Köln. Und weiter: „Langfristig trauen wir ihm das zu. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er sich in der nächsten Saison in einem ambitionierten Umfeld und über regelmäßige Einsätze in der 3. Liga weiterentwickeln kann.“
Jaka Cuber Potocnik selbst sagt zu seiner Leihe: „Der Wunsch des FC und von mir war es, mehr Spielzeit zu bekommen und mich weiterzuentwickeln. Dafür gab es für mich verschiedene Optionen. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen von Essen hatte ich das beste Gefühl und denke, dass Essen jetzt der richtige Schritt für mich ist. Mein Ziel ist es, dort möglichst viele Tore zu machen. Und meinen Mannschaftskollegen beim FC drücke ich natürlich die Daumen und wünsche mir, dass der FC eine gute Saison in der Bundesliga spielt.“
Steegmann: „Sind gespannt auf seine Entwicklung“
Marcus Steegmann, Essens Direktor Profifußball, sagt: „Jaka ist ein junger, hungriger Stürmer mit einer sehr guten Abschlussqualität. Er ist kopfballstark und kann sich in der Box hervorragend positionieren, wodurch er immer wieder in gute Abschlusspositionen kommt. Darüber hinaus ist er technisch begabt und kann sich aktiv ins Spielgeschehen mit einschalten. Jaka konnte sich zudem vor wenigen Wochen international für Slowenien bei der U21-EM messen. Wir freuen uns, dass wir ihn von RWE überzeugen konnten, und sind gespannt auf seine Entwicklung. Durch ihn sind wir im Sturmzentrum breiter aufgestellt, er wird den Konkurrenzkampf weiter forcieren.“
Am Mittag hatte Potocnik an der Hafenstraße den obligatorischen Medizincheck absolviert. Dabei war es zunächst zu einer Verzögerung gekommen, da der Check eine weitere Untersuchung nach sich ziehen musste. Am Ende ging der Leih-Deal jedoch ohne Probleme über die Bühne. Beim 1. FC Köln hat Potcnik noch einen Vertrag bis 2027.







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