Das Personalkarussell dreht sich beim 1. FC Köln. Mit Neuzugang Kristoffer Lund und ohne den künftigen Paderborner Steffen Tigges sind die Geißböcke am Dienstag in die Trainingswoche gestartet.
Der eine kommt, der andere geht. Als der 1. FC Köln am Dienstagnachmittag die erste Trainingseinheit der Woche absolvierte, stand der kurz zuvor verpflichtete Kristoffer Lund bereits mit auf dem Rasen. Steffen Tigges wiederum fehlte.
Der 2022 von Borussia Dortmund gekommene Angreifer ist für Verhandlungen freigestellt (der GEISSBLOG berichtete exklusiv). Ein zeitnaher Wechsel Tigges‘ ist sehr wahrscheinlich, der 27-Jährige befindet sich zur Klärung der letzten Details bei seinem neuen Club. Und dabei handelt es sich um den SC Paderborn, dessen Interesse vor gut zwei Wochen während des Trainingslagers in der Steiermark aufgeploppt war.
24 Minuten nach Transfermeldung: Lund steigt ein
Tigges, der ein Jahr vor seinem eigentlichen Vertragsende geht, um bis 2027 bei den Ostwestfalen zu unterschreiben, hat den Medizincheck in Paderborn bereits bestanden. Beim FC war er zuletzt als linker Schienenspieler aufgelaufen und in dieser Rolle zu Lukas Kwasnioks größter Überraschung der Vorbereitung avanciert. Nun aber übernimmt mit Lund ein gelernter Linksverteidiger diesen Posten.

Der US-Nationalspieler mit dänischen Wurzeln vergeudete an seinem ersten FC-Tag keine Zeit. Nach dem Medizincheck am Morgen und der anschließenden Vertragsunterschrift ging es für Lund am Nachmittag sofort mit den neuen Teamkollegen auf den Rasen. 14.15 Uhr gaben die Geißböcke den Transfer offiziell bekannt (der GEISSBLOG berichtete), 14.39 Uhr betrat Lund als dritter Profi hinter Jacob Christensen und Sebastian Sebulonsen den Trainingsplatz. Vor dem Start der Einheit nahm Kwasniok seine potenzielle neue Flügelzange, Lund und Sebulonsen, noch für ein Gespräch zur Seite.

Der Kölner Chefcoach dürfte sich allerdings nicht nur über die Ankunft des neuen Außenverteidigers gefreut haben, sondern auch über Ragnar Aches Teilnahme am Training. Beim Testspiel gegen Vitesse Arnheim (7:4) hatte der aus Kaiserslautern gekommene Angreifer den FC am Sonntag mit einem lupenreinen Hattrick zum Sieg geschossen, war dann aber mit Kniebeschwerden vom Feld gegangen.
Kwasnioks behält recht: Ache dabei
„Das ist hoffentlich nur eine Lappalie, eine Vorsichtsmaßnahme. Es würde mich völlig wundern, auch nach seinen Aussagen, wenn es etwas Wildes wäre“, so Kwasniok im Anschluss. Dieser Eindruck bestätigte sich, Ache nahm am Dienstag am Mannschaftstraining teil, sein Knie wurde dabei mit einem größeren Tapeverband stabilisiert.
Kwasniok hofft, dass der 27-Jährige nun an den Testspiel-Hattrick anknüpfen kann und endgültig in Fahrt kommt: „Die Tore waren für ihn sehr wichtig, weil er einen Tick länger braucht als andere, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Da hilft ihm das Toreschießen. Insofern gehe ich davon aus, dass ihn das beflügelt.“ Ache duelliert sich derzeit mit Luca Waldschmidt um den Stammplatz in der Sturmspitze.








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