Julian Pauli ist zurück auf dem Rasen. Nach seiner Sprunggelenksverletzung während des Trainingslagers in Bad Waltersdorf trainiert der Innenverteidiger wieder mit Ball. Es winkt ein schnelles Comeback – aber auch neue Konkurrenz.
Die Sorgen waren groß. Als Julian Pauli im Trainingslager in der Steiermark nach einem Zweikampf mit Joel Schmied vom Platz humpelte, gestützt von zwei Betreuern, musste man beim 1. FC Köln mit einem monatelangen Ausfall rechnen.
Die erste Befürchtung, ein Syndesmoseriss, bestätigte sich nach der MRT-Untersuchung in der heimischen MediaPark-Klinik allerdings nicht. Thomas Kessler erklärte: „Die Verletzung von Julian ist zum Glück nicht so schlimm wie erwartet. Er hat sich zwar ein Band im Sprunggelenk gerissen, aber wir schauen da jetzt von Tag zu Tag und hoffen, dass er uns schnell wieder zur Verfügung steht.“
Pauli gegen Regensburg schon zurück?
Die Chancen stehen offenbar gut, dass aus dieser Hoffnung Realität wird. Am Dienstag, nur zwölf Tage nach der Verletzung in Bad Waltersdorf, kehrte Pauli bereits auf den Rasen zurück. Während das Mannschaftstraining lief, absolvierte der Innenverteidiger mit Reha-Coach Leif Frach eine individuelle Einheit. Ob Sprünge auf einem Bein, Sprints oder Übungen mit Ball – Pauli bewältigte alles problemlos und wirkte stabil.

Somit könnte der 20-Jährige noch vor dem Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal beim SSV Jahn Regensburg (17. August, 15.30 Uhr) wieder ins Teamtraining einsteigen. Womöglich wird ihn dort allerdings ein intensiverer Konkurrenzkampf als noch vor seiner Verletzungspause erwarten.
FC will Konkurrenzkampf verschärfen
Nach der Verpflichtung von Kristoffer Lund (der GEISSBLOG berichtete) plant der FC bekanntermaßen weitere Abwehr-Transfers. Neben Linksverteidiger Derrick Köhn (Galatasaray Istanbul) sollen idealerweise noch zwei Innenverteidiger kommen, ein Links- und ein Rechtsfuß.
Für letztere Rolle ist Middlesbroughs Rav van den Berg ein heißer Kandidat, sollte Kessler ein Durchbruch im noch andauernden Transfer-Poker gelingen. Bereits jetzt ist von sieben Millionen Euro Ablöse die Rede, doch der englische Zweitligist soll schon höhere Offerten abgelehnt haben. Klar dürfte sein: Kommen tatsächlich noch zwei Innenverteidiger, wird es im Abwehrzentrum auch Abgänge geben.








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