Kristoffer Lunds Wechsel zum 1. FC Köln galt bereits als gescheitert. Nun sollen sich die Geißböcke und der FC Palermo doch in fortgeschrittenen Gesprächen befinden. Der US-amerikanische Nationalspieler könnte die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position füllen.
Beim 1. FC Köln deutet sich offenbar eine Transfer-Wende an. Wie Corriere dello Sport berichtet, steht Kristoffer Lund nun doch vor einem Wechsel ans Geißbockheim. Die Verhandlungen zwischen Köln und Palermo sollen laut der italienischen Sportzeitung zwar noch nicht abgeschlossen sein, sich allerdings im Endstadium befinden.
Vor der Abreise ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf galt Lund als Wunschkandidat für die Linksverteidiger-Position. Anschließend stockten die Verhandlungen zwischen dem FC und dem italienischen Zweitligisten aber, Palermo soll zwischenzeitlich nicht mehr erreichbar gewesen sein.
Leihe mit Kaufoption
Nach GEISSBLOG-Informationen haben sich die Geißböcke allerdings weiterhin um Lund bemüht – offenbar erfolgreich. Wie aus Italien zu vernehmen ist, will der Serie-B-Club dem siebenfachen US-Nationalspieler mit dänischen Wurzeln keine Steine in den Weg legen. Zumal mit Tommaso Augello ein neuer Linksverteidiger verpflichtet wurde, der offenbar als Stammkraft eingeplant ist.
Auch daher soll sich Lund, der bei den Sizilianern noch bis 2027 unter Vertrag steht, einen Wechsel nach Köln wünschen. Im Gespräch ist eine Leihe inklusive Kaufoption. Die Summe für diese Klausel soll laut Corriere dello Sport durchaus stattlich sein – was auch immer das heißen mag. Transfermarkt.de schätzt Lunds Wert auf 2,7 Millionen Euro.

Was eine Verpflichtung des 23-Jährigen für das Kölner Interesse an Galatasaray Istanbuls Derrick Köhn bedeuten würde, bleibt abzuwarten. FC-Trainer Lukas Kwasniok hatte am Sonntag nach dem Testspiel gegen Vitesse Arnheim gesagt: „Grundsätzlich ist er, genauso wie andere, die gehandelt werden, ein interessanter Junge. Offensichtlich ist es aber noch nicht so weit. Vielleicht wird es auch nie so weit sein, vielleicht passiert im Hintergrund schon was.“ Kwasnioks Empfehlung: „Lasst Euch überraschen!“
Kwasniok: „Wir haben Bedarf“
Mit den „anderen“ interessanten Spielern dürfte der Trainer auch Lund gemeint haben. Es gilt als nicht ausgeschlossen, dass der FC sogar zwei Linksverteidiger holen könnte, sollte Leart Pacarada in diesem Sommer wechseln (der GEISSBLOG berichtete). Fakt ist für Kwasniok nach dem Abgang von Max Finkgräfe: „Wir haben Bedarf, das ist kein Geheimnis.“ In den Testspielen beackerten zuletzt Linton Maina und Steffen Tigges die linke Schiene.







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