Wer den 1. FC Köln in der kommenden Saison als Kapitän aufs Feld führen wird, ist weiterhin offen. Je länger die Entscheidung auf sich warten lässt, desto mehr profitiert die Mannschaftskasse – doch das Ende des Kapitäns-Castings naht.
Nach dem Testspiel gegen Vitesse Arnheim wächst die Mannschaftskasse des 1. FC Köln weiter: Zwei weitere Profis mussten einzahlen. In den ersten 60 Minuten hatte Sebastian Sebulonsen die Kapitänsbinde getragen. Im zweiten Abschnitt führte Ragnar Ache die Mannschaft auf das Feld.
Das Prinzip hinter dem Wechselspiel ist bekannt: Jeder, der beim FC erstmals die Binde trägt, zahlt in die Mannschaftskasse ein. Da sich Trainer Lukas Kwasniok noch nicht für seinen endgültigen Kapitän sowie einen Stellvertreter entschieden hat, rotiert aktuell die Binde von Testspiel zu Testspiel.
Zahlreiche Neuzugänge mit der Kapitänsbinde
An den bisherigen fünf Partien war nur für Florian Kainz und für Timo Hübers das Amt nicht neu. Ansonsten trugen Ron-Robert Zieler, Joël Schmied, Julian Pauli, Leart Pacarada, Jakub Kaminski und Tom Krauß in den Testspielen die Kapitänsbinde. „Es geht dann immer ans Eingemachte, dass ein paar Groschen in die Mannschaftskasse fließen“, erzählte Lukas Kwasniok nach dem Test gegen Arnheim wegen der zwei Debütanten bei FC-TV.
Mit seinem lupenreinen Hattrick binnen weniger als zehn Minuten schien insbesondere Ache mit der Kapitänsbinde aufzublühen. „Vielleicht war es das Kapitänsamt und wir haben heute den neuen Kapitän gefunden“, scherzte der Trainer hinsichtlich des Stürmers, der wohl eher nicht zum engeren Favoritenkreis zählen dürfte. In den verbleibenden Testspielen gegen Atalanta Bergamo und dem noch nicht näher verkündeten Spiel einen Tag später, könnten weitere Spieler die Rolle zugunsten der Mannschaftskasse übernehmen. „Wir haben noch zwei, drei Jungs offen“, sagte Kwasniok.
Kapitän gegen Atalanta verkündet?
Bei der großen Generalprobe gegen den Champions-League-Club aus Italien könnte es jedoch „vielleicht schon das Zeichen geben, wer final Kapitän werden wird“, verkündete der 44-Jährige aber auch eine nahende Entscheidung. Gegen Bergamo dürfte immerhin schon ein Großteil der Startelf auf dem Feld stehen, die Kwasniok auch eine Woche später im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg ins Rennen schicken wird.
So wird wohl der neue Kapitän in jedem Fall von Beginn an auflaufen, zudem werden mehrere zehntausend Fans zum Spiel gegen den Vorjahresvierten aus der Serie A erwartet. Eine Bühne, die sich für die Verkündung des neuen Kapitäns geradezu anbietet. „Es geht noch eine Woche ins Land, deswegen weiß ich es nicht genau“, wollte sich Kwasniok aber seine finale Entscheidung offen lassen. „Vielleicht wird der zukünftige Kapitän auflaufen, oder wir machen uns wieder einen Spaß und der ein oder andere muss zahlen.“ Die Entscheidung, wer den FC nach der Bundesliga-Rückkehr in Zukunft auf das Feld führen wird, rückt jedoch immer näher.








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!