Julian Pauli hat sich in diesem Sommer an Dynamo Dresden verleihen lassen. Beim Zweitligisten will das Eigengewächs des 1. FC Köln wichtige Spielpraxis sammeln. Dafür hat der Innenverteidiger sogar seine Länderspielreise abegsagt.
Eigentlich hatte Julian Pauli in diesem Sommer beim 1. FC Köln wieder voll durchstarten wollen. Nach seinem kometenhaften Aufstieg vor einem Jahr und der folgenschweren Kopfverletzung im Dezember, hatte sich der Abwehrspieler zur neuen Bundesliga-Saison viel vorgenommen. Ein Bänderriss während des Trainingslagers in Bad Waltersdorf warf den 20-Jährigen in der Vorbereitung jedoch noch einmal zurück.
Spätestens durch die beiden Verpflichtungen von Cenk Özkacar und Rav van den Berg wurde der Rückstand gepaart mit dem Konkurrenzkampf für den Shootingstar der abgelaufenen Spielzeit dann zu groß. Pauli verlängerte dabei seinen Vertrag beim FC bis 2028 und ließ sich in enger Absprache mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln schließlich zu Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden verleihen. Dort soll der gebürtige Londoner regelmäßige Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln.
Pauli sagt U20-Länderspiele ab
„Ich hatte ein paar Optionen“, sagte Pauli dabei nun der Bildzeitung. „Aber für mich war relativ früh klar, in welche Richtung es geht. Da hatte ich ein gutes Gefühl dabei.“ Zwar sei Pauli vorher selbst noch nie in Dresden gewesen, habe aber viel Gutes über die Stadt gehört. „Das hat letzten Endes auch dazu beigetragen, dass ich mich für Dynamo entschieden habe“, so Pauli, dessen Familie mütterlicherseits aus Coswig nur unweit von Dresden stammt.
Beim ersten Spiel nach seinem Wechsel gegen Schalke war Pauli dabei noch nicht für seinen neuen Verein zum Einsatz gekommen. Der Pokalsieger der A-Junioren von 2023 will sich aber so schnell wie möglich in der Mannschaft fest spielen. Dafür hat Pauli zuletzt auch seine Länderspielreise mit der U20 abgesagt. „Wegen der Eingewöhnung bei Dynamo“, erklärte Pauli. „Ich will mich erstmal komplett auf den Verein hier konzentrieren. Und den Jungs helfen, dass wir unser großes Ziel erreichen.“ Dieses Ziel heißt bei Dynamo Klassenerhalt. Diesen würde er am Ende wohl gerne sowohl in Dresden, als auch in Köln feiern.








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