Hector und Köster nach Wahlarena: „Als wüsste Merz nicht, wann der Mauerfall war“

Fabian Köster und Jonas Hector moderierten die Wahlarena des 1. FC Köln. (Foto: Bucco)
Fabian Köster und Jonas Hector moderierten die Wahlarena des 1. FC Köln. (Foto: Bucco)

Bei der von Jonas Hector und Fabian Köster moderierten Wahlarena haben die Präsidentschaftskandidaten des 1. FC Köln erhebliche Wissenslücken offenbart. So blicken die beiden Moderatoren auf die Veranstaltung zurück.

„Vorstand raus“- Forderungen bevor ein Vorstand überhaupt im Amt ist, das hatte vor diesem Montagabend wohl auch noch niemand in der Historie des 1. FC Köln geschafft. Die drei Präsidentschaftskandidaten Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer handelten sich diese Rufe von den in der Halle Tor 2 anwesenden FC-Fans ein, da sie zentrale Fragen zur Vereinsgeschichte nicht beantworten konnten.

Weder wann der FC gegründet wurde (13. Februar 1948), noch welche Vereine damals fusioniert hatten (Spielvereinigung Sülz 07 und der Kölner Ballspiel-Club 1901), wusste auch nur einer der drei Männer, die den Club ab Ende September anführen wollen.

Hector erklärt Quiz

„Wenn du Präsidentschaftskandidat bist, solltest du wissen, wann der 1. FC Köln gegründet wurde“, merkte Jonas Hector, der die Wahlarena gemeinsam mit seinem Podcast-Partner Fabian Köster moderierte nun bei der Nachbetrachtung in ebenjenem Podcast Schlag und fertig an.

Man habe über Multiple-Choice-Fragen nachgedacht, doch: „Wir waren fest davon überzeugt, dass man das wissen sollte“, bekräftigte Hector noch einmal und schob in Anspielung auf die „Vorstand raus“-Rufe nach: „Da waren wir auch nicht die einzigen, die so gedacht haben.“

„Wollten niemanden bloßstellen“

Gleiches gelte laut ZDF-Comedian Köster für die Frage nach den fusionierten Vereinen. „Das wäre, als würdest du Merz fragen, wann die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde oder wann der Mauerfall war, und der das genaue Datum nicht nennen kann“, nahm der Satiriker der Heute -Show Bezug auf den Bundeskanzler.

Hector versicherte: „Wir wollten niemanden bloßstellen, das haben wir im Vorhinein mehrmals betont. Das war nicht unsere Absicht.“ Es kam anders. Insgesamt zog die FC-Legende aber ein positives Fazit: „Mir hat es Spaß gemacht, für mich war es informativ. Man hat den einen oder anderen Unterscheid konkreter wahrgenommen.“ Auch Köster meinte, alle drei Kandidaten hätten das „relativ souverän gelöst“ und sich „bis auf die Quizfragen nicht blamiert“.

Hector: „Das war mir total unangenehm“

Indem er Jörn Stobbe mehrfach „Stöbbe“ nannte, hatte Hector selbst einen Fehlstart in den Abend hingelegt. „Das war mir total unangenehm“, offenbarte er nun. Er habe sich direkt nach Beendigung der Show entschuldigt. „Das ging mir nicht aus dem Kopf, bis er meinte: Alles gut, das passt schon.“

Ein favorisiertes Team, welches er bei der Mitgliederversammlung wählen wird, konnte der Ex-Nationalspieler bislang nicht ausmachen. „Ich lasse das erst mal sacken“, so Hector, der wie alle FC-Mitglieder bis zum 27. September Zeit hat, seine Entscheidung zu treffen.

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