Youssoupha Niang ist beim 1. FC Köln zurück auf dem Trainingsplatz. Der junge Angreifer trainiert seit dieser Woche wieder individuell mit Ball am Fuß – und will da anknüpfen, wo er im Trainingslager aufgehört hatte.
Er war einer der Spieler, die in den ersten Wochen der Sommer-Vorbereitung nachhaltig auf sich hatte aufmerksam machen können. Youssoupha Niang, zum ersten Mal bei einer Profi-Vorbereitung dabei, wusste in den Trainingseinheiten und Testspielen durchaus zu überzeugen.
„Er ist ein Spieler mit viel Tempo und Tiefgang, der in der Box ein gutes Näschen zeigt und über tolle Voraussetzungen verfügt„, hatte Thomas Kessler noch im Juli im Interview mit dem GEISSBLOG erklärt. Der Sportdirektor weiter: „Er bringt alle nötigen Qualitäten mit. Letztlich liegt es am Spieler, wie schnell und wie weit seine Entwicklung voranschreiten wird.“
Bittere Schulterverletzung bei Team-Event
Was der 39-Jährige zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte: Nur wenige Tage nach seinem Lob verletzte sich Niang im Trainingslager in Bad Waltersdorf. Beim Team-Nachmittag in der Steiermark war der Youngster beim Volleyballspielen unglücklich auf die Schulter gefallen. Niang war in der Folge vorzeitig aus Österreich abgereist und hatte sich in Köln operieren lassen.
Für den 19-Jährigen war es ein bitterer Rückschlag nach vielversprechenden ersten Wochen bei den Profis. Womöglich wäre Niang angesichts der großen Konkurrenz zunächst vornehmlich bei der U21 in der Regionalliga West zu Einsätzen gekommen, doch selbst dort hatte der deutsche A-Junioren-Meister von 2025 noch nicht debütieren und sich im Herren-Bereich beweisen können.
Das rät Tom Krauß seinem Teamkollegen
Nun jedoch ist Niang wieder zurück auf dem Trainingsplatz. Seit dieser Woche trainiert der Stürmer individuell mit Reha-Trainer Leif Frach mit Ball am Fuß. Möglich, dass der Youngster schon zeitnah wieder teil-integriert ins Mannschaftstraining wird zurückkehren können. Ob sich das Eigengewächs dann direkt wieder in den Fokus von Trainer Lukas Kwasniok spielen kann, bleibt allerdings zunächst abzuwarten.
„Er muss sich im Training zeigen“, sagte Teamkollege Tom Krauß am Mittwoch. Auch der Sommer-Neuzugang hatte dabei einen guten Eindruck von dem Angreifer gewonnen. „In der Vorbereitung habe ich schon gesagt, dass er eine gewisse Qualität hat.“ Krauß selbst hatte sich als junger Spieler bei RB Leipzig durchsetzen müssen, war dann über Stationen in Nürnberg, Schalke, Mainz, Luton und Bochum zum Profi gereift. „Man muss sich zeigen und unbekümmert spielen“, lautete daher der Rat des 24-Jährigen. Und speziell an Niang: „Er ist ein junger Spieler, soll alles mitnehmen, jede Trainingseinheit. Und wenn er eine Chance bekommt, soll er sie nutzen.“








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!