Die Bundesliga staunt über den starken Start des 1. FC Köln. Trainer Lukas Kwasniok verrät seine Erfolgsformel bei der Arbeit mit seiner rundum erneuerten Mannschaft.
Sieben Punkte und 8:4 Tore, nur dreimal stand der 1. FC Köln nach drei Bundesliga-Spieltagen noch besser da als aktuell – unter anderem mit den Trainer-Legenden Hennes Weisweiler und Georg Knöpfle. Lediglich zwei Mannschaften, der FC Bayern München und Borussia Dortmund, rangieren derzeit vor den Geißböcken.
Dabei ließen Sportdirektor Thomas Kessler und Trainer Lukas Kwasniok nach dem 3:3 in Wolfsburg durchblicken, dass der Matchplan über weite Strecken gar nicht eingehalten wurde und fußballinhaltlich noch deutlich Luft nach oben herrscht. Das spricht umso mehr dafür, dass die kämpferischen und menschlichen Aspekte beim FC passen.
Wie Kwasniok mit der Mannschaft umgeht
„Ich habe der Mannschaft zu Beginn eines mitgegeben“, verrät Kwasniok: „Der Fußball wird immer unberechenbar bleiben in Bezug auf das Ergebnis. Aber wir wollen berechenbar sein in der Art und Weise, wie wir Fußball über 90 oder auch 110 Minuten arbeiten. Das setzt die Mannschaft famos um.“
Die Haltung zum Spiel stimmt für Kwasniok jederzeit, auch wenn fußballerisch mal Mängel auftreten. „Das spürst du auch in einem Testspiel bei Schwarz-Weiß Essen“, so der 44-Jährige. „Die Mannschaft hat verstanden“, offenbart der FC-Trainer seine Erfolgsformel im Umgang mit dem Team: „Sie bekommt ganz viele Freiheiten außerhalb des Platzes, aber auf dem Platz gibt es kein Pardon. Unabhängig von irgendwelchen Hindernissen oder Spielständen, ob ein Spiel groß oder klein ist.“
Kwasniok „ein relativ glücklicher Coach“
Schon nach seiner ersten Trainingseinheit am Geißbockheim hatte Kwasniok betont, dass er keine Pausen und kein Nachlassen erlaube. Diesen Spirit haben seine Spieler offenbar verinnerlicht. Die neue Breite im Kölner Kader tut ihr Übriges.
„Meistens wird ein Spiel am Ende entschieden. Wir haben einfach eine unheimliche Kaderbreite, besonders im Angriff, die wir uns immer wieder zunutze machen können“, freut sich Kwasniok und stellt fest: „So können wir dem Gegner hintenraus wehtun, das war in Wolfsburg zum wiederholten Male der Fall.“ Deswegen sei er aktuell „ein relativ glücklicher Coach“.








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