„Die Vokabeln immer wieder üben“: Daran will Kwasniok weiter feilen

Lukas Kwasniok beim Cologne Cup. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Lukas Kwasniok beim Cologne Cup. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Nicht im Sprachkurs, sondern auf dem Platz: Lukas Kwasniok will mit dem 1. FC Köln nach der kurzen Pause weiter „Vokabeln üben“. Diese Themen stehen nach der kurzen Pause im Vordergrund.

Die Profis des 1. FC Köln haben aktuell Zeit zum Durchatmen. Vier Tage hat Lukas Kwasniok seinen Spielern nach dem Benefiz-Turnier im Südstadion bis zum Start der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel gegen den FC Augsburg freigegeben. Der ein oder andere Spieler nutzt die wenigen Tage für einen für einen Kurz-Trip, andere sind derweil in ihre Heimat aufgebrochen.

Ab Dienstag beginnt dann jedoch wieder die Arbeit auf dem Platz. Immerhin steht den Geißböcken ein knackiger Herbst mit Spielen unter anderem gegen Borussia Dortmund, der zweiten Pokalrunde gegen die Bayern, sowie dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach bevor. Dabei hat Kwasniok mit Blick auf die Trainingsinhalte durchaus „wiederkehrende Themen“ auf seiner Agenda.

Kwasniok: Fußball ist wie Fremdsprache lernen

Beim Stadt-Turnier war dem FC-Coach dabei insbesondere die Verteidigung im Strafraum beim 1:2 gegen die Viktoria „sauer aufgestoßen“. Dabei hatte das zuvor im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim noch herausragend funktioniert. „Dinge geraten in Vergessenheit“, erklärte Kwasniok. Fußball sei dabei „einfach und komplex zugleich“. Hatte die Arbeit im Sechzehner in den vergangenen Wochen immer mal wieder im Fokus gestanden, konzentrierte sich der FC in den letzten Tagen auf andere Themen.

„In den letzten beiden Tagen haben wir uns auf Höhengewinn in der Verteidigungsreihe fokussiert, dann geraten andere Dinge in Vergessenheit“, sagte der Fußballlehrer und zog einen Vergleich. „Es ist wie eine Fremdsprache lernen: Die Vokabeln musst du immer wieder üben, sonst bleiben sie nicht dauerhaft hängen.“ Ähnlich sei es auch auf dem Fußballplatz, weshalb sicherlich auch die Box-Verteidigung in den nächsten Trainingstagen noch einmal Thema würde.

Viele Themen im Fokus: „Müssen priorisieren“

Doch auch wenn der Saisonstart mit zehn Punkten aus sechs Spielen für einen Aufsteiger mehr als nur beachtlich gewesen ist, haben die Kölner noch an einigen Stellen Verbesserungsbedarf, wie auch Kwasniok anmerkte. „Dann gibt es noch Standards, Aktionen mit dem Ball, Entscheidungsfindung, wann bleiben wir am Ball und wann nicht“, holte der Trainer aus und „könnte noch viel mehr Dinge aufzählen.“ Mit einem Grinsen schob Kwasniok nach: „Aber wir müssen priorisieren, wir haben ja nur vier Trainingstage.“

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