„Finally!“: Berater von unzufriedenem FC-Star sucht neuen Verein

Jusuf Gazibegovic hat es beim FC schwer. (Foto: Bucco)
Jusuf Gazibegovic hat es beim FC schwer. (Foto: Bucco)

Jusuf Gazibegovic und der 1. FC Köln – diese Verbindung stellt sich immer mehr als Missverständnis heraus. Der Berater des Rechtsverteidigers sucht für den 25-Jährigen schon einen neuen Verein.

Nur 22 schwache Minute gegen den SC Freiburg hat Jusuf Gazibegovic in dieser Saison für den 1. FC Köln verzeichnet. Eine späte Einwechslung, und dann auch noch auf der linken Seite, ist der einzige Leistungsnachweis des Rechtsverteidigers bislang unter Lukas Kwasniok. Dem gegenüber stehen zuletzt vier Spiele in Folge auf der Tribüne.

Kein Wunder, dass sich der 25-Jährige am Donnerstag eigentlich freute, endlich mal wieder im FC-Trikot auflaufen zu können. Nach den beiden Kurz-Testspielen gegen Viktoria und Fortuna Köln postete der in Salzburg geborene Bosnier via Instagram: „Finally some playing time“.

Bleibt „Gazi“ weiter außen vor?

Das Problem: Gazibegovic hatte zwar „endlich“ wieder Spielzeit bekommen, doch diese nicht nutzen können. Der Rechtsverteidiger konnte keine Akzente setzen, verteidigte in mehreren Situationen nicht gut und konnte sich letztlich nicht für Pflichtspiel-Einsätze empfehlen. Nun sind Testspiele nicht immer dankbare Partien, doch Gazibegovic fiel einmal mehr ab.

Somit dürfte sich an seiner Situation kurzfristig wenig ändern. Wenn Kwasniok am Samstag den Kader für das Heimspiel gegen den FC Augsburg nominieren muss, dürfte der Bosnier erneut fehlen. Personelle Engpässe im Kader ausgenommen, liefert der Rechtsfuß seinem Trainer gerade wenige Argumente, ihn wieder ins Aufgebot zu berufen.

Dritter von vier Wintertransfers vor dem Aus

Das weiß auch Gazibegovics Berater, und so hat dieser sich nach GEISSBLOG-Informationen nicht nur beim FC nach den Gründen für die Situation seines Schützlings erkundigt. Er ist vor allem bereits auf der Suche nach einem neuen Verein für den ehemaligen Champions-League-Spieler, der erst im Januar von Sturm Graz zum FC gewechselt war.

Rund zwei Millionen Euro hatte der FC im Januar auf den Tisch gelegt, um die Ausstiegsklausel für den Rechtsverteidiger zu aktivieren. Ex-FC-Trainer Gerhard Struber hatte sich für seinen einstigen Spieler stark gemacht. Doch nach Anthony Racioppi (der FC zog die Kaufoption für den Torhüter nicht) und Imad Rondic (der Stürmer wurde nach Polen verliehen) droht nun auch der dritte von vier Winter-Transfers aus dem Januar 2025 beim FC durchzufallen.

FC würde Gazi keine Steine in den Weg legen

Gazibegovic weiß, dass seine präferierte Position in einer Viererkette unter Kwasniok (bevorzugt eine Dreierkette) nur selten bestehen wird. Zudem hat sich Sebastian Sebulonsen dort bereits etabliert, und mit Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke noch eine weitere Option im Kader.

Die Frage ist: Findet Gazibegovic einen neuen Club? Der FC kann dem Spieler ein Leihgeschäft ermöglichen, da dessen Vertrag in Köln noch bis 2028 läuft. Und so könnte es auf eine Leihe mit Kaufoption hinauslaufen, sollte sich ein Verein finden. Doch auch im Fall eines Kaufinteresses dürfte sich eine Lösung finden. Der FC würde dem 25-Jährigen keine Steine in den Weg legen und keine hohe Ablöse als Hürde aufrufen. Alles deutet somit auf einen Abschied im Januar hin.

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