Aus dem Highlight-Spieler des 1. FC Köln soll ein kompletter Bundesliga-Profi werden. Lukas Kwasniok erklärt seinen Plan mit Said El Mala und nennt einen Mitspieler als Vorbild für den 19-Jährigen.
Es sind die Höhepunkte eines Spiels, die im Gedächtnis bleiben – erst recht, wenn sie so spektakulär daherkommen wie jene von Said El Mala. Und so war es natürlich der „Highlight-Spieler“ des 1. FC Köln, der nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg am Samstagnachmittag mal wieder im Fokus stand. Zu auffallend ist seine Gabe, zu außergewöhnlich sind seine Treffer.
Der Blick des Trainers geht allerdings über die Höhepunkte hinaus. Lukas Kwasniok betont nach dem nächsten Geniestreich seines Ausnahmetalents: „Zwischen einem Highlight-Spieler und einem guten Bundesliga-Spieler liegen noch Welten.“
Erinnerung an Robben und Ribery
Schon während der Saisonvorbereitung hatte der auf El Mala angesprochene Kwasniok darauf hingewiesen, dass die Bayern einst erst richtig erfolgreich geworden waren, nachdem ihre Flügel-Stars Arjen Robben und Franck Ribery auch das Verteidigen gelernt und die Wege nach hinten akzeptiert hatten.
Im Vorwärtsgang ist El Mala nicht zu bremsen, den Rückwärtsgang will Kwasniok ihm noch beibringen. „Das Schöne ist, dass er und sein Umfeld das verstehen. Es bringt nichts, nur Highlights zu setzen, aber insgesamt der Mannschaft nicht zu helfen“, ist der FC-Trainer überzeugt, dass El Mala sich vom Rummel nicht beeinflussen lassen, sondern mitziehen wird.
Kwasniok: „Unsere Aufgabe, ihn dahin zu bringen“
Für die angepeilte nächste Entwicklungsstufe sieht Kwasniok ein Vorbild in der eigenen Mannschaft: „Jakub Kaminski ist nicht so ein absoluter Highlight-Spieler, aber zwei, drei Klassen weiter und wertvoller für die Mannschaft – bei allem Respekt.“
Der Pole hat genau wie El Mala drei Saisontore erzielt, spult allerdings auch die meisten Kilometer und intensiven Läufe aller Kölner ab. „Es ist unsere Aufgabe, ihn dahin zu bringen, wo Kaminski jetzt mit Anfang 20 ist“, blickt Kwasniok in die Zukunft. Sollte dieses Vorhaben gelingen, auch das hat der Trainer schon angedeutet, steht dem FC eines Tages ein Transfer-Rekord bevor (der GEISSBLOG berichtete).








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