„Haben Step gemacht“: Talente-Trio vor Profi-Debüt

Yannick Mausehund, Maik Afri Akumu und Etienne Borie (v.l.) trainieren derzeit mit den Profis des 1. FC Köln. (Foto: GEISSBLOG)
Yannick Mausehund, Maik Afri Akumu und Etienne Borie (v.l.) trainieren derzeit mit den Profis des 1. FC Köln. (Foto: GEISSBLOG)

In Abwesenheit der Nationalspieler und einiger verletzter Stammspieler dürfen sich beim 1. FC Köln die Talente präsentieren. Beim Cologne Cup könnten gleich drei Nachwuchsspieler erstmals für die Profis auflaufen.

Die Länderspielpausen sind beim 1. FC Köln traditionell eine Zeit, in der sich die Talente ausgiebig dem Profi-Trainer zeigen dürfen. Aktuell sind es Yannick Mausehund, Etienne Borie und Luc Dabrowski aus der U21 sowie Maik Afri Akumu aus der U19, die Lukas Kwasnioks Kader auffüllen.

Da die Nationalspieler auf Reisen sind und mit Marius Bülter, Marvin Schwäbe sowie Jan Thielmann ein Stammtrio angeschlagen fehlt (der GEISSBLOG berichtete), dürfen die Youngsters am Donnerstagabend beim Cologne Cup im Südstadion auf Einsatzzeit hoffen.

Cologne Cup als Chance für Youngsters

Bei aktuell 19 Feldspielern im Trainingsbetrieb spreche „nichts dagegen, die Jungs mal einzusetzen“, sagt Kwasniok vor den jeweils 45-minütigen Stadtduellen mit Viktoria Köln (19 Uhr) und Fortuna Köln (20 Uhr). Wobei man über die genauen Minutenverteilungen noch nicht entschieden habe.

Während Spielmacher Borie schon einige Male dabei war, zuletzt während der Sommervorbereitung, könnten die beiden Innenverteidiger Dabrowski und Mausehund sowie Flügelflitzer Akumu erstmals für die Profis auflaufen.

Talente bringen „Frische und Würze“ ins Training

Ins Training haben die Youngsters in den vergangenen Tagen bereits „ein bisschen Frische und neue Würze“ gebracht, „weil die Jungs natürlich Vollgas geben“, freut sich Kwasniok und lobt: „Sie hinterlassen wirklich einen guten Eindruck. Ich habe das Gefühl, dass sie einen Step gemacht haben. Der eine oder andere war ja schon bei uns.“ Mit Blick auf Donnerstag ergänzt der 44-Jährige: „Sie werden sicherlich Einsatzzeiten bekommen.“

Auch hierfür habe man im vergangenen Sommer einige arriviertere Spieler aussortiert. „Das ist ja der Grund, warum ich keinen so großen Kader haben wollte: Wir können immer wieder neue Spieler aus der U21 und der U19 dazupacken, damit sie auf sich aufmerksam machen können“, so Kwasniok: „Sie sollen in der U21 gute Spiele absolvieren und dann immer wieder bei uns unter Beweis stellen, was sie drauf haben. In einem großen Kader wäre das ganz, ganz schwer.“

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