Nächster FC-Verteidiger im MRT! Hübers hat OP gut überstanden

Kristoffer Lund und Cenk Özkacar im Training. (Foto: Bucco)
Kristoffer Lund und Cenk Özkacar im Training. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln bangt vor dem DFB-Pokal-Kracher gegen den FC Bayern München um den nächsten Innenverteidiger. Derweil hat Timo Hübers die Knie-OP gut überstanden.

Der 1. FC Köln muss vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München personell experimentieren. Der Grund: Die Geißböcke bangen vor dem DFB-Pokal-Spiel um den nächsten Defensivspezialisten. Cenk Özkacar musste sich am Dienstag einer MRT-Untersuchung unterziehen.

Wie Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Duell am Mittwoch bestätigte, hat der Sommer-Neuzugang „ein kleineres Knie-Thema, weshalb wir ihn ins MRT geschickt haben“. Der FC wolle „auf Nummer sicher gehen“, dass der 25-Jährige keine Verletzung erlitten hat. „Ich gehe davon aus, dass er im Kader stehen wird.“ Doch die finale Bestätigung können erst die Ärzte geben.

Was Kwasniok Hübers jetzt wünscht

Damit droht den Geißböcken der Ausfall des nächsten Innenverteidigers – nach Luca Kilian (Kreuzbandriss), Rav van den Berg (Schulter-OP) und Timo Hübers. Letzterer wurde am Montag operiert, nachdem er sich in Dortmund am Samstag schwer verletzt hatte. „Ich hatte vor der OP kurz Kontakt zu ihm und habe ihm angeboten, dass – wenn er Lust hat, Kraft hat, – sich jederzeit bei mir melden kann und ich ein offenes Ohr habe“, sagte Kwasniok.

Der FC-Trainer bestätigte, dass die OP erfolgreich verlaufen sei. „Er hat die OP hinter sich gebracht. Jetzt geht es darum, positiv in die Zukunft zu schauen. Die Unterstützung hilft ihm, aber wir wissen, dass es ein langer, steiniger Weg wird. Nur wenn es einer hinbekommt, dann Hübi.“

Diese Optionen sieht Kwasniok

Derweil muss Kwasniok kurzfristig überlegen, wie er die personellen Engpässe in der Defensive auffängt. Sollte auch Cenk ausfallen, stünden dem FC nur noch Joel Schmied und Dominique Heintz als gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Eric Martel dürfte daher sicher wieder im Zentrum einer möglichen Dreierkette agieren. „Wir haben nach wie vor genug Optionen“, sagte Kwasniok. „Ich habe nie gejammert und werde es nie tun. Wenn sich Verletzungen auf einer Position summieren, musst du kreativ werden. Das ist mir nicht völlig fremd. Ich freue mich auf die Challenge.“

Gut möglich daher, dass Kwasniok Alternativen im Kader suchen wird. Denn: Der FC-Trainer glaubt nicht, dass gegen den FC Bayern zwingend nur gelernte Innenverteidiger notwendig sein werden. „Gegen die Bayern musst du die Box gut verteidigen, du brauchst aber auch aktive Spieler, die sich nicht zurückziehen und nur verteidigen, sondern die auch die Eier in der Buxe haben, um rauszuverteidigen, um den Gegner nicht nur vor deinem Tor spielen zu lassen.“

„Dafür brauchst du keine klassischen Innenverteidiger“

Konkret erinnerte Kwasniok mit den wichtigsten Qualitätsmerkmalen gegen die Bayern an seine Ansage vor der Sommer-Generalprobe gegen Atalanta Bergamo. Damals hatte Kwasniok lauf- und zweikampfstarke Spieler aufgespielt. „Wir haben genug Alternativen, die auch die Physis haben, nach vorne zu verteidigen, um den sich fallen lassenden Stürmer wie Kane und Gnabry folgen zu können. Dafür brauchst du keine klassischen Innenverteidiger.“ Und so könnte Kwasniok gegen den FC Bayern eventuell personell wieder einmal überraschen.

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