Kwasniok trauert Punkten nach – aber FC „am Beginn einer tollen Reise“

Lukas Kwasniok trauert einem Punkt gegen den BVB hinterher. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok trauert einem Punkt gegen den BVB hinterher. (Foto: Bucco)

Eine Minute hat dem 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund zum Punktgewinn gefehlt. Gegen die Top-Teams der Liga ist der Bundesliga-Aufsteiger bislang leer ausgegangen. Trainer Lukas Kwasniok ist dennoch zuversichtlich.

Nach acht Spieltagen liegt der 1. FC Köln noch immer auf Rang acht, hat noch immer sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und in mehr Spielen Punkte eingefahren als Partien verloren. Der Bundesliga-Aufsteiger kann also auch trotz der knappen Niederlage bei Borussia Dortmund am Samstagabend positiv auf das erste Viertel der Saison blicken.

Die einzigen Niederlagen fuhr der Bundesliga-Aufsteiger dabei gegen die absoluten Top-Teams ein. Mit Leipzig (1:3), Stuttgart (1:2) und Dortmund (0:1) verlor der FC gegen jene Mannschaften, die derzeit auf die Rängen zwei, drei und vier liegen. „Wir haben bislang eine ordentliche Saison gespielt, aber gegen die Großen dreinmal knapp verloren. Das ärgert uns ein Stück weit“, sagte Trainer Lukas Kwasniok am Samstag nach der dritten Saisonniederlage.

Mehr Punkte wären möglich gewesen

Speziell gegen den BVB und VfB wäre zumindest ein Unentschieden für die Kölner im Bereich des Möglichen gewesen. Gegen Leipzig waren es letztlich fünf unaufmerksame Minuten vor der Pause, die ein besseres Ergebnis verhindertet hatten. „Ich finde schon, dass in Summe ein Punkt oder zwei möglich gewesen wären. Denen trauern wir jetzt nach“, erklärte der FC-Coach.

Nichtsdestotrotz blickt der 44-Jährige zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben. Zumal in bislang allen Spielen die Leistung gestimmt und die Bereitschaft seiner Spieler „1A mit Sternchen“ gewesen sei. „Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft mir das Gefühl gibt, dass sie bereit ist, einen harten Weg zu gehen. Die Jungs sind fleißig, arbeiten extrem hingebungsvoll.“ 

„Sollten uns nicht nur in den Armen liegen“

Vom ersten Tag an würde die Arbeit mit der Mannschaft und den Verantwortlichen dabei stimmen, weshalb Kwasniok „jeden Tag zuversichtlich ans Geißbockheim“ kommen würde. Zwar weiß der Trainer auch, dass man sich von guten Leistungen und harter Arbeit alleine nichts kaufen kann. „Wir sind nicht von vorgestern, wir wissen schon auch, dass wir uns nicht nur in den Armen liegen sollten“, sagte der Trainer. Dennoch hat Kwasniok das Gefühl, „dass wir am Beginn einer tollen Reise sein könnten.“

Diese Reise führt den FC am Mittwoch erstmal in den DFB-Pokal, wo mit dem FC Bayern München das nächste Top-Team wartet. Der Rekordmeister und aktuelle Tabellenführer hat in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben und ausnahmslos jedes Pflichtspiel gewonnen. Irgendwann, und darauf wird man auch beim 1. FC Köln setzen, reißt jedoch bekanntlich jede Serie. Die Kölner werden hoffen, dass es am Mittwochabend in Müngersdorf soweit sein wird.

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