Nummer eins in der Liga: FC-Youngster sogar besser als Bayern-Star Olise

Said El Mala machte auch gegen Stuttgart viel Betrieb. (Foto: Bucco)
Said El Mala machte auch gegen Stuttgart viel Betrieb. (Foto: Bucco)

Said El Mala hat sich in kürzester Zeit in die Herzen der Fans des 1. FC Köln gedribbelt. Der Youngster der Geißböcke ist aber auch auf Bundesliga-Niveau schon top.

Said El Mala gehört zu den Top-Jokern der bisherigen Bundesliga-Saison. Zumindest wurde der 19-Jährige zu einer Gruppe von nur vier Spielern in der Liga, die bislang in jedem der fünf Bundesliga-Partien eingewechselt wurden. Und fraglos gehört El Mala auch zu den einflussreichsten Jokern, schließlich kam er in diesen fünf Einsätzen schon auf zwei Scorerpunkte für den 1. FC Köln.

Sein Tor gegen den SC Freiburg und seine Vorlage beim VfL Wolfsburg waren die ersten Duftmarken des Youngsters, der sich in nur wenigen Wochen in die Herzen der FC-Fans gespielt hat. Und das bei gerade einmal 143 von 450 Einsatzminuten, nach denen sich so mancher Anhänger der Geißböcke bereits das Startelf-Debüt des frisch gebackenen U21-Nationalspielers wünscht.

El Mala selbst vor FCB- und BVB-Stars

Auch, weil ein Spieler wie El Mala beim FC schon länger nicht mehr gespielt hat. Das zeigt ein Wert im Bundesliga-Vergleich: Obwohl El Mala erst ein Drittel der möglichen Spielminuten in der Bundesliga absolviert hat, ging er laut offiziellen Spieldaten ligaweit (!) am häufigsten ins Dribbling. Mit insgesamt 16 Dribblings steht er damit sogar vor Bundesliga-Stars wie Michael Olise (elf Dribblings) oder Karim Adeyemi (13) – und das, obwohl letztere Stammspieler sind.

Doch nicht nur das: El Mala bestreitet diese Eins-gegen-Eins-Situation auch höchst erfolgreich. Insgesamt 68,8 Prozent seiner Dribblings gewinnt der 19-Jährige – und liegt damit auch in diesem Wert vor dem Münchner (63,6) und dem Dortmunder (61,5). Einer der ligaweit besten Dribbler beim FC? Das hat es sehr lange nicht mehr gegeben.

Was El Mala noch zur Startelf fehlt

Dennoch vertraut Trainer Lukas Kwasniok bislang ausschließlich auf die Joker-Qualitäten El Malas. Der 44-Jährige wurde zuletzt nicht müde zu betonen, dass der 19-Jährige dem FC gerade in dieser Rolle besonders hilft, weil er dem Spiel der Geißböcke in der zweiten Halbzeit noch einmal eine Wende verleihen kann. So wie in Wolfsburg und beinahe auch wie in Leipzig.

Für einen Startelf-Einsatz hingegen muss El Mala noch an seiner Arbeit gegen den Ball arbeiten. Auch das betonte Kwasniok zuletzt immer wieder. Dennoch lobte der FC-Coach das Toptalent auch schon für dessen Lernfähigkeit und Entwicklung, und so dürfte es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, ehe El Mala seine Dribblerkünste auch von Beginn an wird unter Beweis stellen dürfen.

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