Alle 74 Minuten ein Tor! Dieser FC-Profi ist noch effizienter als El Mala

Luca Waldschmidt hat gegen Eintracht Frankfurt erneut als Joker getroffen. (Foto: Bucco)
Luca Waldschmidt hat gegen Eintracht Frankfurt erneut als Joker getroffen. (Foto: Bucco)

Luca Waldschmidt hat in dieser Bundesliga-Saison erst dreimal in der Startelf des 1. FC Köln gestanden. Trotzdem ist der Angreifer inzwischen der effizienteste Torjäger im Kader des Aufsteigers.

Lange Zeit war Said El Mala in dieser Saison der effizienteste Torschütze beim 1. FC Köln. Der Angreifer hatte im Schnitt die wenigsten Spielminuten für seine bislang vier Saisontore gebraucht. Mit seinem Treffer gegen Eintracht Frankfurt hat Luca Waldschmidt seinen Teamkollegen im internen Ranking jedoch abgelöst.

Der Angreifer war in der 76. Minute für Denis Huseinbasic eingewechselt worden und hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtreffer zum 3:4 noch einmal für Spannung in den letzten Augenblicken des Spiels gesorgt. Schon am Spieltag zuvor bei Borussia Mönchengladbach hatte Waldschmidt mit seinem verwandelten Elfmeter noch einmal einen Funken Hoffnung zurückgebracht.

Nur Harry Kane vor Luca Waldschmidt

So trifft Waldschmidt aktuell alle 74 Minuten – El Mala steht nach zwei torlosen Spielen in Folge nun bei 105 Minuten. Besser als Waldschmidt ist von allen Bundesliga-Profis, die mehr als einmal getroffen haben, derzeit nur ein gewisser Harry Kane. Der Superstar des FC Bayern München trifft alle 62 Minuten – und führt die Torjägerliste mit 14 Treffern in elf Spielen auch souverän an.

Auf elf Spiele kommt Waldschmidt dabei in dieser Saison bei Weitem nicht. Der 29-Jährige steht aktuell bei sieben Einsätzen und 221 Bundesliga-Minuten. Nur dreimal durfte der ehemalige deutsche Nationalspieler in der Startelf von Trainer Lukas Kwasniok ran. Zwischenzeitlich saß Waldschmidt sogar 90 Minuten auf der Bank. Zuletzt gab es jedoch zwei Joker-Einsätze – inklusive zweier Tore.

Waldschmidt wird zum Edeljoker

Doch nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer haben sich die Einwechslungen von Waldschmidt zuletzt bezahlt gemacht. Auch wenn der FC beide Partien gegen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt verloren hat, brachte der gebürtige Siegener noch einmal neuen Schwung in die Angriffsbemühungen des FC. Der Offensivspieler überzeugte mit einer gänzlich anderen Körpersprache als noch zuletzt und konnte durchaus Eigenwerbung für sich betreiben.

„Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, hatte Kwasniok nach der Partie über seine Einwechselspieler gesagt. Ob Waldschmidt sich mit seinem zweiten Joker-Tor in Folge nun gegen Werder Bremen wieder für einen Startelf-Einsatz empfohlen hat, oder Kwasniok erneut erst hintenraus auf Dienste des Angreifers setzen wird, bleibt jedoch zunächst abzuwarten.

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