Auch Ulf Sobek hat am Dienstag den Start in die Karnevalssession gefeiert. Der Vizepräsident des 1. FC Köln sprach auf dem Heumarkt über die Derby-Pleite und Said El Mala.
Köln steht Kopf. In der ganzen Stadt haben die Jecken das Zepter übernommen und die Karnevalssession eingeläutet. Mit dabei: der 1. FC Köln. Ob Spieler oder Verantwortliche, am Dienstag nutzten die Geißböcke die Länderspielpause, um den Elften im Elften auszukosten.
Das galt auch für Vizepräsident Ulf Sobek, der im vergangenen Jahrzehnt aufgrund seiner Trainer-Tätigkeit für den Deutschen Fußball-Bund meist auf Länderspieltour war, während es in Köln jeck herging. Nun konnte der FC-Vize erstmals seit langer Zeit wieder in der Stadt mitfeiern und war in diesem Zuge auch beim WDR zu Gast.
Bauer Sobek über den Wermutstropfen
Moderator Guido Cantz hatte Sobek eingeladen und interviewte den 53-Jährigen auf dem Heumarkt. Sobek kam im FC-Karnevalstrikot, verriet aber, dass im Dreigestirn der Geißböcke die Rollen klar verteilt seien. „Ich bin auf jeden Fall der Bauer. Jörg Alvermann hat die Rolle der Jungfrau für sich übernommen, weil er sagt: Er ist ganz neu beim FC. Die anderen haben schon Gremienerfahrung.‘ So haben wir die Rollen klar verteilt.“
Dann zog Sobek Bilanz und erklärte sich mit dem Saisonstart der Geißböcke in der Bundesliga „absolut zufrieden. Schön, dass wir einen stabilen Mittelfeldplatz haben. Die Leistungen, das finde ich noch wichtiger, überzeugen“, sagte Sobek. Mit einer Ausnahme: „Ein bisschen schmerzt das Wochenende noch. Wir wollen nach der Länderspielpause den positiven Trend wieder fortsetzen.“
Wir würden uns freuen, wenn Said zwei, drei Spielminuten bekommen würde
Ulf Sobek
Die Derby-Niederlage in Mönchengladbach hat viele FC-Fans in der Stimmung getrübt. Nun soll aber ausgiebig gefeiert werden, um in zwölf Tagen gegen Eintracht Frankfurt im nächsten Heimspiel wieder etwas Zählbares folgen zu lassen. Vorher aber richten sich alle Augen auf die Nationalmannschaft mit Said El Mala, und natürlich fragte Cantz auch nach dem FC-Juwel.
„Für Said ist es eine große Ehre dabei sein zu dürfen“, sagte Sobek. „Wichtig für ihn ist jetzt, dass er diese Erfahrung sammeln kann. Und wir würden uns freuen, wenn er zwei, drei Spielminuten bekommen würde, damit er nicht nur im Kreise dabei ist, sondern auch Nationalspieler ist.“ Am Freitagabend wird die Geißbock-Familie daher wohl geschlossen die Partie Deutschlands gegen Luxemburg verfolgen. Dann dürften auch die ersten Folgen des Elften im Elften wieder verflogen sein.








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