„Gut und mutig“: Das sagt Kwasniok zur DFB-Nominierung von Said El Mala

Said El Mala und Lukas Kwasniok. (Foto: Bucco)
Said El Mala und Lukas Kwasniok. (Foto: Bucco)

Lukas Kwasniok hat am Freitag die Nominierung von Said El Mala für die deutsche Nationalmannschaft als „absolut konsequent“ bezeichnet. Der Stürmer des 1. FC Köln sei „ein ganz feiner Junge“.

Said El Mala ist in aller Munde – nicht mehr nur in Köln, sondern in ganz Fußball-Deutschland. Der 19-Jährige des 1. FC Köln hat sich in die deutsche Nationalmannschaft gedribbelt. Am Freitag äußerte sich Lukas Kwasniok zu der Nominierung seines Schützlings durch Julian Nagelsmann.

„Ich finde es gut und mutig. Natürlich wird darüber philosophiert, ob das zu früh ist. Aber ja mei: Der Junge hat geliefert und Julian hat Bock auf einen Spezialisten“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Derby bei Borussia Mönchengladbach. „Deswegen finde ich es absolut konsequent zu sagen: ‚Wir wollen mutigen Fußball spielen. So viele Dribbler haben wir nicht. Deshalb will ich ihn auch mal kennen lernen.‘ Ich drücke Julian und Said die Daumen, dass es belohnt und von Erfolg gekrönt wird.“

Kein direkter Kontakt zu Nagelsmann

El Mala wird zunächst noch das Derby in Mönchengladbach spielen, ehe er am Montag nach Wolfsburg zum DFB-Team reist. Kwasniok wollte die Nominierung nicht zu hoch hängen und machte deutlich, dass der Anruf des Bundestrainers nichts Veränderndes bei El Mala ausgelöst habe. „Er macht in keinster Form Anzeichen, dass sich an seiner Herangehensweise etwas ändert. Nach wie vor ist er der gleiche Said, der sagt: ‚Gib mir den Ball und ich dribbel los.‘ Solange er sich das bewahrt, wird er weitere Steps machen.“

Kwasniok selbst hatte keinen Kontakt zu Nagelsmann. Die Kommunikation, berichtete der FC-Trainer, sei über andere Kanäle der Geißböcke geflossen. U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo hatte noch persönlich bei Kwasniok nachgefragt, ehe er El Mala erstmals für die U21 nominiert hatte. „Das hängt aber auch immer damit zusammen, ob du einen persönlichen Draht hast. Bei Toni Di Salvo war es so, weil wir den Fußballlehrer-Lehrgang gemeinsam absolviert haben. Jetzt lief es über andere Kanäle, was auch nicht schlimm ist.“

Das ist eine tolle Geschichte für den Verein und insbesondere für Said

Lukas Kwasniok

In der kommenden Woche werden die Geißböcke also genau verfolgen, wie sich die Nationalmannschaft in den beiden Spielen in Luxemburg und gegen die Slowakei schlägt und ob El Mala tatsächlich zum Einsatz kommen wird. „Wir freuen uns für ihn und mit ihm. Alle Kölner freuen sich mit ihm“, sagte Kwasniok. „Das ist eine tolle Geschichte für den Verein und insbesondere für Said. Er ist ein ganz feiner Junge.“ Ein Junge, der jetzt einen Traum verfolgt: die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.

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