Die U21 des 1. FC Köln steht zwar im gesicherten Mittelfeld der Regionalliga West. Doch mehr wäre möglich gewesen. Nun soll es einen Schlussspurt bis Weihnachten geben.
Nur noch zwei Spieltage bestreitet der 1. FC Köln in der Regionalliga West bis Weihnachten. Schon nach dem ersten Dezember-Wochenende geht die Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias in die Winterpause. Die Ansage des FC-Trainers für die ausbleibenden Partien ist daher klar.
„Wir müssen uns jetzt noch sechs Punkte vor Weihnachten vornehmen. Es geht darum, die maximale Punktzahl zu erreichen. Es geht darum, das Konto zu füllen und eine erfolgreiche Saison zu spielen“, sagte Sbonias nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund am Samstag.
Harte Brocken vor der Winterpause
Am kommenden Samstag endet die Hinrunde für den FC mit einem Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung des FC Schalke 04. Dann beginnt am 6. Dezember mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Bocholt bereits die Rückrunde, ehe es in eine siebenwöchige Winterpause geht. Erst am 25. Januar 2026 treten die Geißböcke dann wieder in der Regionalliga an.
Mit 23 Punkten aus 16 Spielen hat der FC zwar die Pflicht erfüllt und ist nach einem beängstigend schwachen Saisonstart aus dem Tabellenkeller gekämpft. Die zu Saisonbeginn jedoch liegen gelassenen Zähler fehlen jetzt. Sonst würden die Geißböcke sogar ganz oben in der Tabelle anklopfen. Sieben Niederlagen jedoch sind zu viel aus Sicht der FC-Verantwortlichen. Daher soll nun mit zwei Siegen nachgebessert werden.
FC bislang zu unbeständig
Das Problem: Auf Schalke geht es gegen den Tabellenführer. Die Königsblauen schicken sich an, um den Aufstieg in die 3. Liga mitzuspielen und liegen aktuell zwei Zähler vor Fortuna Köln auf Rang eins. Ein harter Brocken für den FC: keine Mannschaft hat in dieser Saison häufiger gewonnen als Schalke (zehn Siege). Eine Woche später kommt dann mit Bocholt ein Team auf Augenhöhe, liegt der Club aus dem Münsterland doch aktuell nur einen Zähler hinter dem FC.
Die Hinrunde war für den FC ein Auf und Ab: Nach vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen folgten vier Siege in Folge. Dann gab es erst zwei Unentschieden, dann zwei Niederlagen und dann zwei Siege. Unbeständigkeit ist bislang ein ärgerliches Markenzeichen der Geißböcke. Mit zwei Siegen zum Jahresabschluss soll es versöhnlich in die Pause gehen, um dann in 2026 mit konstanteren Leistungen den nächsten Schritt zu machen.







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