Luca Waldschmidt rückt nach guten Leistungen als Joker wieder in die Startelf, vergibt aber zwei Großchancen. Dennoch dürfte der Stürmer in der Startelf des 1. FC Köln bleiben.
Eigentlich war die Situation wie gemalt für Luca Waldschmidt: Der Stürmer der 1. FC Köln schnappte sich in der 78. Minute den Ball auf der halbrechten Seite, nachdem Ragnar Ache verlängert hatte. Waldschmidt zog in die Mitte und kam völlig frei aus 18 Metern mittig vor dem Tor zum Abschluss, und das auch noch mit seinem linken Fuß. Doch Waldschmidt scheiterte an Pauli-Keeper Vasilj.
Waldschmidt erklärte hinterher, er habe „überkreuz“ schießen wollen – also gegen die Laufrichtung des Torhüters. Doch Vasilj hatte es geahnt. Dabei hatten die FC-Fans den Torschrei schon auf den Lippen: Waldschmidt mit links aus 18 Metern frei vor dem Tor, eine solche Szene lässt sich der Ex-Nationalspieler eigentlich nicht entgehen.
Behält Waldschmidt den Startelf-Platz?
Statt des 2:0 fiel am Ende noch das 1:1. „Ich muss ihn vielleicht besser platzieren oder noch ein paar Schritte weitergehen. Das 2:0 hätte uns gut getan“, sagte Waldschmidt, der bereits in der ersten Halbzeit nach der Riesenchance für Said El Mala im Nachschuss nur den Pfosten getroffen hatte (abgefälscht von einem Paulianer Bein). Dennoch konnte Waldschmidt mit einer auffälligen Leistung an seine guten Joker-Auftritte der Vorwochen anknüpfen.
„Der Trainer hat mir heute Freiräume gelassen, zwischen den Linien nach Gefühl zu agieren. Bis auf das Tor war ich zufrieden mit meiner Leistung.“ Und auch Trainer Kwasniok zeigte sich zufrieden. „Luca hat sich das über Trainingsarbeit und Spielleistung verdient. Er ist ein sehr feiner Fußballer. Er ist ein Start-Kandidat für das Spiel in Leverkusen. Dass sein linker Fuß Goldwert ist für uns, wissen wir.“
Kwasniok lobt Waldschmidt für seltene Qualität
So kann Waldschmidt am Samstag in Leverkusen hoffen, wieder von Beginn an auflaufen zu können. Auch weil Kwasniok den 29-Jährigen dieses Mal für eine Qualität lobte, die Waldschmidt nur selten zeigt. „Es steht ihm gut zu Gesicht, dass er auch um die zweiten Bälle gefightet hat“, sagte Kwasniok. So waren auch seine beide Großchancen entstanden. Nun soll es stattdessen im Derby in der BayArena klappen.







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