„Ich fühle mich wohl“: Martel lässt Zukunft beim FC weiter offen

Denis Huseinbasic, Tom Krauß und Eric Martel. (Foto: Bucco)
Denis Huseinbasic, Tom Krauß und Eric Martel. (Foto: Bucco)

Eric Martel weicht der Frage nach seiner Zukunft beim 1. FC Köln weiter aus. Nach dem Derby bei Bayer 04 Leverkusen lässt der 23-Jährige den Zeitpunkt seiner Entscheidung offen.

Der 1. FC Köln kann nicht mehr gewinnen – und diese sportlich schwierige Situation wirkt sich nicht nur auf die Tabelle aus, sondern auch auf die Zukunftsfrage von Eric Martel. Der Defensivspieler gehört zu den Schlüssel-Personalien in der Kaderplanung über die Saison 2025/26 hinaus. Auch kurz vor Weihnachten will sich der 23-Jährige noch nicht festlegen, wie es mit ihm weitergeht.

Am Samstag nach dem 0:2 bei Bayer 04 Leverkusen wurde Martel am Sky-Mikrofon zu seiner Zukunft befragt. Der Sechser erklärte zwar: „Ich fühle mich wohl.“ Doch zu einem Bekenntnis für den FC ließ sich der gebürtige Niederbayer nicht hinreißen. Auf die Frage „Gibt es schon eine Tendenz?“, antwortete Martel mit einem klaren „Nein“. Auf die Anschlussfrage, ob noch alles offen sei, gab es dafür ein „Ja“. Mehr jedoch ließ sich Martel nicht entlocken.

Fünf sieglose Spiele

Der Vertrag des ehemaligen Kapitäns der deutschen U21-Nationalmannschaft läuft bekanntlich im Sommer 2026 aus. Der FC würde unter gewissen Bedingungen mit Martel verlängern. Allerdings sind die Verantwortlichen nicht bereit, die gerade erst gesundete Gehaltsstruktur im Kader für Martel wieder zu sprengen. Nach GEISSBLOG-Informationen laufen aktuell noch keine konkreten Gespräche.

Martel hatte im Sommer erklärt, er wolle die sportliche Entwicklung bei den Geißböcken abwarten. Nach 16 Punkten aus 14 Spielen steht der FC zwar weiterhin gut da. Die fünf sieglosen Spiele der vergangenen Wochen haben jedoch gezeigt, dass die Kölner dennoch aufpassen müssen und noch nicht größer denken dürfen. Das weiß auch Martel, der beim Klassenerhalt mithelfen will – aber eigentlich international spielen möchte.

In Leverkusen nicht den besten Tag

Unter Lukas Kwasniok ist der Sechser eine fixe Größe, entweder vor der Abwehr auf seiner angestammten Position oder in der Dreierkette in der Abwehr. In Leverkusen konnte Martel die Niederlage nicht verhindern, hatte jedoch auch selbst nicht seinen besten Tag erwischt. Nach 80 Minuten ging er für Isak Johannesson vom Feld.

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