Rav van den Berg feiert beim 1. FC Köln sein Comeback. Der 21-Jährige muss bei Werder Bremen sofort wieder ran und ist durch die Verletzungsmisere nun gefordert.
Zum Glück ist der teuerste Sommertransfer des 1. FC Köln wieder fit. Rav van den Berg hat am Samstag beim SV Werder Bremen sein Comeback gefeiert. Nach seiner Schulterverletzung Anfang September rutschte der Niederländer bereits nach zwölf Spielminuten für den verletzten Dominique Heintz in die FC-Elf und machte seine Sache gut.
Nach anfänglichen Orientierungsproblemen sortierte sich van den Berg an der Seite seiner Mitspieler immer besser und wurde zu einem der wichtigsten FC-Spieler in Bremen. Nicht nur, weil er in der 49. Minute zusammen mit dem stark parierenden Marvin Schwäbe das 0:2 verhinderte, als er Romano Schmied bei dessen Konter bedrängte und am Abschluss hinderte.
Lob von Schwäbe für neuen Abwehrchef
„Rav wurde nach seiner Verletzung ins kalte Wasser geworfen, trotzdem hat er es sehr gut gemacht, wenn man sieht, wie er gegen Schmied im Sprint zurückkommt und ihn noch rechtzeitig stört“, lobte Schwäbe hinterher. Der FC-Kapitän dürfte froh sein, dass mit van den Berg ein als Schlüsselspieler verpflichteter Abwehrmann wieder einsatzbereit ist.
Denn van den Berg wird nach seinem Comeback nun sofort gefragt sein. Zusammen mit Cenk Özkacar ist der 21-Jährige einer von nur zwei fitten Innenverteidigern. So wird der Niederländer in den kommenden Wochen die Rolle des Abwehrchefs übernehmen, ob in einer Dreier- oder in einer Viererkette. Nur die Frage nach seinen Nebenleuten wird sich stellen, aber nicht, ob van den Berg schon einsatzbereit ist.
Ich bin sehr glücklich mit der Leistung und mit dem Punkt
Rav van den Berg
Das ist er, so viel konnte der Acht-Millionen-Mann in Bremen direkt zeigen. „Es war natürlich überraschend, als sich Heintzi verletzt hat, aber ich bin froh, dass ich wieder da bin“, sagte der 21-Jährige hinterher. „Es war schwierig, weil ich so lange draußen war. Deswegen bin ich sehr glücklich mit der Leistung und mit dem Punkt.“
Seine operierte Schulter mache ihm keine großen Probleme mehr, sie sei noch etwas steif und müsse an Beweglichkeit zurückgewinnen. Doch auf dem Rasen behindert sie van den Berg nicht mehr. „Ich kann noch deutlich besser spielen, aber das ist klar nach einer so langen Zeit“, kündigte van den Berg an. In den kommenden Wochen wird er genügend Chancen erhalten, den Worten Taten folgen zu lassen.








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