Mit Jahmai Simpson-Pusey hat der 1. FC Köln in diesem Winter bislang einen Neuzugang vorgestellt. Weitere Kader-Verstärkungen sollen bis zum Ende des Transferfensters hinzukommen. So will Sportdirektor Thomas Kessler die Mannschaft „noch optimieren“.
Eigentlich hatte der 1. FC Köln mit Sebastiaan Bornauw bereits einen weiteren Neuzugang unter Dach und Fach. Der Belgier sollte am 2. Januar ursprünglich mit dem Bundesliga-Aufsteiger ins Trainingslager nach La Nucia reisen. Dann jedoch verletzte sich bei Leeds United Stamm-Innenverteidiger Joe Rodon und Bornauws Rückkehr zum FC wurde (zumindest vorerst) ein Riegel vorgeschoben.
Ganz vom Tisch ist ein Wechsel des Abwehrspielers allerdings noch nicht (der GEISSBLOG berichtete). Auf Bornauw angesprochen, wollte sich Thomas Kessler am Rande des Trainingslagers jedoch nicht konkret äußern. Grundsätzlich kommentiert der Sportdirektor keine Gerüchte von Spielern, die bei anderen Clubs unter Vertrag stehen. Dennoch machte der 39-Jährige deutlich, dass die Transfer-Aktivitäten mit der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey noch nicht abgeschlossen sind.
Hier schaut der 1. FC Köln genau hin
„Wir sondieren den Markt und schauen, was unsere Möglichkeiten sind“, sagte Kessler, ohne ins Detail gehen zu wollen. „Wir schauen uns um, wie wir den Kader noch optimieren können. Lasst euch überraschen, was das für ein Profil sein wird und auf welchen Positionen.“ Dabei sei es normal, dass der Transfermarkt im Winter erst mit zunehmender Dauer Fahrt aufnehmen würde. Gerade mit Blick auf mögliche Verletzungen geben Vereine auch ihre Ersatzspieler nur ungerne ab, solange selbst noch keine Alternative verpflichtet wurde.
Genau darauf wird der Sportdirektor in den nächsten Wochen seinen Blick richten. „Spieler, die bei vermeintlich besseren Clubs mit besseren finanziellen Möglichkeiten nicht zum Einsatz kommen, suchen mit Blick auf eine Weltmeisterschaft für die Rückrunde Spielpraxis. Das ist unser Zielmarkt“, erklärte Kessler. Der FC will sich also ganz klar in einem vermeintlich höheren Regal bedienen, um den Kader mit Erfahrung zu verstärken. Spieler wie Paderborn-Innenverteidiger Calvin Brackelmann, der auch immer wieder gehandelt wurde, dürften damit aus dem Rennen sein.
Bewegung erst nach der Englischen Woche?
Vielmehr heißt es für Kessler aktuell Geduld zu haben und den Markt zu beobachten. „Es wird sicherlich das ein oder andere Profil noch aufgehen und wir haben auch schon vernünftige Gespräche geführt. Im Winter ist Schnelligkeit nicht immer so einfach.“ Bis zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim wird derweil sicher kein neuer Spieler mehr zur Mannschaft stoßen. Wahrscheinlicher ist, dass erst nach der Englischen Woche Bewegung in den Transfermarkt kommt. Dann werden viele Profis bei ihren Clubs Klarheit darüber haben, wie es um ihre Chancen auf Spielzeit bestellt ist.








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