Erst Bank, dann Schock nach Wechsel: Bornauw weiter im FC-Visier

Sebastiaan Bornauw hat es in Leeds schwer. (Foto: IMAGO / NurPhoto)
Sebastiaan Bornauw hat es in Leeds schwer. (Foto: IMAGO / NurPhoto)

Sebastiaan Bornauw hat am Mittwoch bei Leeds United wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Der 1. FC Köln hat das Interesse am Ex-Verteidiger offenbar nicht verloren. Geht nun die Tür wieder auf?

Eigentlich war sich der 1. FC Köln mit Sebastiaan Bornauw bereits über einen Wechsel einig. Der Belgier sollte im Januar zum FC zurückkehren und auf Leihbasis bis Sommer von Leeds United kommen. Dann spielte der 26-Jährige plötzlich wieder und der Deal war vorerst vom Tisch. Nun saß Bornauw am Mittwoch wieder auf der Bank – und beim FC wittert man die nächste Chance.

Nach Jahmai Simpson-Pusey wollen die Geißböcke noch einen Bundesliga-erfahrenen Innenverteidiger verpflichten, und Bornauw würde viele Erwartungen erfüllen: Der Belgier kennt die Liga, kennt den FC, steht im Saft. Nun hat der Rechtsfuß sogar noch bei Leeds zwei Spiele in Folge über rund 80 Minuten bestreiten dürfen. Er wäre also bereit für den FC.

Last-Minute-Pleite: Bornauw wieder außen vor

Da traf es sich für die FC-Verantwortlichen am Mittwochabend gut, dass Bornauw – zuletzt für den verletzten Joe Rodon überraschend in die Anfangsformation gerückt – wieder auf der Bank Platz nehmen musste. Bei Newcastle United verfolgte der ehemalige Kölner das Spiel seiner Mannschaft bis weit in die Nachspielzeit von der Seitenlinie aus. Erst bei 90+7 kam Bornauw noch für Rodon ins Spiel, doch musste er mitansehen, wie seine Mannschaft in der 90+12. Minute den 3:4-Treffer zur Niederlage kassierte.

Ein später Schock für Bornauw, der sich von seiner späten Einwechslung kaum etwas versprechen darf. Schließlich hatte er das schon zweimal zuvor in der Saison ohne nachhaltige Wirkung erlebt. Daher berichten mehrere belgische Medien, dass Bornauw weiterhin Leeds auf Leihbasis verlassen will, um anderswo Spielpraxis zu sammeln.

Wird Bornauw wegkomplimentiert?

In Leeds konnte er sich hinter Rodon, Pascal Struijk und dem im Sommer für 18 Millionen Euro verpflichteten Jaka Bijol nicht durchsetzen. Das Spiel in Newcastle war ein neuerlicher Beleg dafür, obwohl Trainer Daniel Farke Bornauw nach seinen beiden Einsätzen zuletzt noch gelobt hatte. Doch dieses Lob war womöglich nicht viel mehr als ein Wegkomplimentieren – denn Leeds sucht seinerseits noch nach einem Innenverteidiger im Januar-Transferfenster.

Beim FC beobachtet man daher nach GEISSBLOG-Informationen die Entwicklungen Bornauws in Leeds genau. Die erneute Verbannung auf die Bank am Mittwoch dürfte den FC-Bossen um Sportdirektor Thomas Kessler neue Hoffnung gegeben haben, den Deal doch noch über die Bühne zu bringen. Das Gute: Die Verhandlungen waren Anfang Januar bereits nahezu vollständig abgeschlossen. Es bräuchte also nur noch die Entscheidung Bornauws pro FC – und die Erlaubnis Leeds‘, den Spieler ziehen zu lassen.

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