Noch kein Transfer-Signal: Neue Chance für Sorgen-Stürmer?

Imad Rondic steht beim 1. FC Köln noch bis 2029 unter Vertrag. (Foto: Bucco)
Imad Rondic steht beim 1. FC Köln noch bis 2029 unter Vertrag. (Foto: Bucco)

Kehrt Imad Rondic durch einen Leihabbruch in Polen vorzeitig nach Deutschland zurück? Beim 1. FC Köln rechnet man damit, dass sich der Stürmer zunächst mal dem neuen Trainer von Raków Czestochowa präsentieren soll.

Imad Rondic strebt eine Rückkehr nach Deutschland an, will in der 2. Bundesliga wieder in die Spur finden. Nach Weihnachten berichtete das Portal Sport.de über seinen Wunsch, die Leihe zu Raków Czestochowa abzubrechen – seine Berateragentur bestätigte das Vorhaben sogar. Beim 1. FC Köln beschäftigt man sich derzeit allerdings nicht aktiv mit einem erneuten Wechsel.

Die klare Erwartungshaltung an den Stürmer lautet nach GEISSBLOG-Informationen: Will sich Rondic noch einmal verändern, müssen er und seine Interessenvertreter einen neuen Club präsentieren. Mit Raków Czestochowa hatte man im vergangenen Sommer einen durchaus zahlungskräftigen Leihverein aufgetan. Der polnische Meister von 2023 gehört dem Unternehmer Michal Swierczewski, der laut Forbes zu den 20 reichsten Menschen des Landes zählt.

Verzichtet Rondic freiwillig auf Gehalt?

Zuvor war eine Leihe zum Karlsruher SC an den finanziellen Modalitäten gescheitert. Sollte Rondic nun tatsächlich einen temporären Wechsel in die 2. Bundesliga forcieren, um wieder in Tritt zu kommen, müsste er wohl freiwillig auf Gehalt verzichten. Sein Bundesliga-Salär beim FC beträgt rund 60.000 Euro pro Monat, nach seinem gebrauchten Kalenderjahr 2025 wird wohl kein Zweitligist das Gehalt eins zu eins übernehmen.

Am Geißbockheim geht man ohnehin davon aus, dass sich Rondic in der Wintervorbereitung zunächst mal bei Raków zeigen soll. Denn womöglich wartet auch beim aktuellen Tabellenvierten der polnischen Ekstraklasa eine neue Chance auf ihn. Schließlich hat sich der Club vor Weihnachten von Trainer Marek Papszun getrennt, nachdem dieser im Rahmen einer Spieltags-Pressekonferenz öffentlich erklärt hatte, zu Legia Warschau wechseln zu wollen.

Rondic-Club mit neuem Trainer

Nach diesem ungewöhnlichen Vorgang erhielt Papszun die Freigabe, als Nachfolger präsentierte Raków den 37-jährigen Lukasz Tomczyk von Zweitligist Polonia Bytom. Heißt: Die Karten werden neu gemischt. Rondic, der im bisherigen Saisonverlauf kein einziges Mal traf und nur viermal starten durfte, kann sich in den kommenden Wochen beim neuen Trainer für mehr Spielzeit empfehlen.

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