Gibt es an Karneval auch sportlich endlich mal wieder etwas zu feiern? Am Samstagabend ist der 1. FC Köln beim VfB Stuttgart zu Gast. Es gilt, den Qualitäten des Tabellenfünften und auch dem eigenen Karnevalsfluch zu trotzen. Der GEISSBLOG tickert live aus der MHP-Arena.
VfB Stuttgart – 1. FC Köln (Bundesliga)
Datum: 14. Februar 2026
Anstoß: 18.30 Uhr
Ort: MHP Arena, Stuttgart
Schiedsrichter: Robert Hartmann
Vor dem Spiel: Der 1. FC Köln war beim 1:2 gegen RB Leipzig mal wieder nah dran, gegen ein Top-Team zu punkten, und stand am Ende doch mit leeren Händen da. Am Samstagabend gibt es beim Tabellenfünften Stuttgart die nächste Chance. Der Kölner Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt nur noch vier Punkte, der FC kann sich nicht ausruhen.
Das sagt Lukas Kwasniok zum Personal: „Isak hat gestern individuell trainiert, aber den Lauf auf dem Laufband nicht zu Ende bringen können. Heintzi hat mittrainiert und ist theoretisch eine Kaderoption, hat aber noch nicht so viel gemacht. Said und Ragy konnten am Mittwoch vollumfänglich trainieren.“
Das sagt Lukas Kwasniok zum Verbesserungspotenzial gegen Top-Teams: „Das Bittere im Fußball oder im Sport allgemein ist: Es kann immer nur einen Sieger geben. Man hat das Gefühl, dass der zweite Platz nicht mehr so viel wert ist. Für uns gilt es, an unserem Maximum zu agieren – dann kommen aber ganz viele Teilelemente dazu, die dich begleiten müssen, damit du als unterlegene Mannschaft etwas ziehen kannst. Ich finde, dass wir uns gesteigert haben und mit den Großen auf Augenhöhe agieren können, das war gegen Leipzig ein weiterer Step. Das ist der einzige Weg, dass du dich immer weiter verbesserst, aber auch akzeptierst, dass nur einer gewinnen kann. Wir können die Leistung beeinflussen, das Ergebnis nicht zwangsläufig. Solange ich das Gefühl habe, wir arbeiten am Leistungsmaximum, werde ich die Mannschaft immer schützen. Dabei treibt uns an, aus einem Leistungsmaximum auch die Ergebnisse zu holen. Das spüre ich auch bei der Mannschaft. Ich habe selten so ein gutes erstes Training bezüglich der Energie gehabt wie in dieser Woche.“
Das sagt Lukas Kwasniok zum Ablauf vor dem Spiel: „Es ist keine Flucht, sondern Professionalität. Denn bei aller Show in diesem Business geht es auch um Ergebnisse. Diese waren in der Vergangenheit rund um Karneval nicht ganz so gut. Wenn du hier vor Ort bist, ist die Ablenkungsgefahr sehr groß. Deshalb geht es heute nach Frankfurt, dort liegt der Fokus auf der Einheit morgen. Der Gedankengang dahinter ist, dass wir nicht eine lange Fahrt nach Stuttgart haben und nicht so lange an einem Ort sind. Deshalb haben wir es gesplittet und legen einen Zwischenstopp ein.“






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