Der 1. FC Köln stellt sich gegen RB Leipzig auf viel Defensivarbeit ein. In der Abwehr herrscht erneut ein personeller Engpass. Wie reagiert Lukas Kwasniok auf die neuerlichen Ausfälle?
Joel Schmid ist beim 1. FC Köln zurück im Spieltags-Kader. Nach zwei Monaten darf der Schweizer wieder auf seinen ersten Einsatz für die Geißböcke hoffen. Ein Kandidat für die Startelf ist der Innenverteidiger allerdings noch nicht. Und so kann Trainer Lukas Kwasniok erneut nur auf einen Bruchteil seiner Innenverteidiger zurückgreifen.
Rav van den Berg und Cenk Özkacar sind die beiden fitten Verteidiger für die Defensive. Doch insbesondere Ersterer macht dem FC etwas Sorge. Der Niederländer kommt beim FC noch nicht in Fahrt. Erst die Schulter-OP, dann die Rot-Sperre: Gegen Freiburg und bei seiner späten Einwechslung gegen Wolfsburg wirkte der 21-Jährige nicht sicher.
Dreier- oder Viererkette gegen RB Leipzig?
So könnte es am Sonntag gegen RB Leipzig dazu kommen, dass van den Berg trotz des personellen Engpasses nicht von Beginn an spielt. Seine Anpassungsprobleme an die Bundesliga muss van den Berg in den Griff kriegen, damit sich das große Investment der Geißböcke aus dem vergangenen Sommer auszahlt. Überzeugt von den Qualitäten ist man beim FC weiterhin, doch muss er sie nun auch abrufen.
Daher muss Kwasniok überlegen, in welcher Formation er die Defensive gegen die schnellen Leipziger aufbietet. Gegen Freiburg und Wolfsburg agierte der FC im 4-4-2, gegen den VfL gar mit den beiden Zerstörern Eric Martel und Tom Krauß gemeinsam auf der Doppelsechs. Das könnte auch gegen Leipzig eine Option sein: aber wie dann in der Abwehr?
Kwasniok warnt vor Leipziger Tempo
Klar ist nur: Sebastian Sebulonsen wird erneut im Zentrum agieren, obwohl Rechtsverteidiger Alessio Castro-Montes ausfällt. „Seb wird im zentralen Bereich agieren. Wir werden rechts eine andere Lösung finden“, bestätigte Kwasniok am Freitag. Aber wird Sebulonsen in einer Dreier- oder Viererkette spielen? Das ließ sich Kwasniok noch nicht entlocken.
Nur, dass die Geißböcke Tempo in der Defensive brauchen werden. „Leipzig spielt immer gleich: immer vorwärts. Mit und gegen den Ball“, sagte Kwasniok. „Das ist ihre Identität, die sie wiedergefunden haben. Sie haben ein unglaubliches Tempo, das sie dauerhaft gehen können.“ Darauf muss sich der FC einstellen. Sebulonsen hat dieses Tempo. Auch van den Berg. Die Frage ist nur, ob Kwasniok van den Berg zutraut, in der aktuellen Form gegen die Leipziger möglichst fehlerfrei zu bleiben.
So könnte der FC spielen: Schwäbe – Sebulonsen, van den Berg, Özkacar – Thielmann, Krauß, Martel, Lund – Kaminski, Ache, El Mala







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