„Mit vielen Emotionen verbunden“: Lemperles Rückkehr platzt

Tim Lemperle fällt gegen den 1. FC Köln verletzt aus. (Foto: IMAGO / kolbert-press)
Tim Lemperle fällt gegen den 1. FC Köln verletzt aus. (Foto: IMAGO / kolbert-press)

Die TSG Hoffenheim muss am Samstagnachmittag auf Tim Lemperle verzichten. Der Aufstiegstorjäger des 1. FC Köln fällt weiterhin verletzt aus und verpasst somit die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

In einem am Freitagvormittag auf der Homepage des 1. FC Köln erschienenen Interview hoffte Tim Lemperle noch. „Mir geht es grundsätzlich gut. Ob ich am Wochenende spielen kann, steht aber noch nicht definitiv fest, das müssen wir noch abwarten“, sagte der Stürmer der TSG Hoffenheim, der die letzten beiden Partien aufgrund einer Sprunggelenksverletzung verpasst hat.

Kurz darauf stellte Trainer Christian Ilzer dann allerdings klar, dass es am Samstag im RheinEnergieStadion für Lemperle nicht zum Comeback kommen wird. „Bei Tim geht es sich leider nicht aus. Es tut mir für ihn persönlich leid“, erklärte der Hoffenheimer Coach bei der Pressekonferenz am Mittag.

Lemperle „hätte unglaublich gerne gespielt“

Ilzer weiß natürlich, dass die Rückkehr nach Müngersdorf für Lemperle ein besonderes Ereignis gewesen wäre. Das Spiel sei für den Angreifer, dem beim FC einst der Durchbruch in den Profi-Fußball geglückt war, „mit vielen Emotionen verbunden“. Köln sei „ein Ort, an den er sehr schöne Erinnerungen hat“, so Ilzer, der betonte: „Tim hätte unglaublich gerne gespielt, aber das kommt noch zu früh.“

Die TSG möchte bei dem Stürmer, dem in dieser Saison bislang sechs Tore und zwei Vorlagen gelangen, nichts riskieren. „Es ist eine Verletzung am Sprunggelenk, am Innenband – das ist immer schwer einschätzbar. Unsere medizinische Abteilung hat die Strategie, dass es wirklich ausgeheilt gehört, damit ihn keine Rückschläge zurückwerfen“, erklärte Ilzer und wollte daher auch für die kommenden Wochen nichts prognostizieren: „Es war natürlich sein und unser großes Ziel, dass er so schnell wie möglich fit wird. Aber in manchen Phasen muss man geduldig sein.“

„Besondere Zeit“ beim 1. FC Köln

Somit wird Lemperle im RheinEnergieStadion nur auf der Tribüne sitzen. Das Gastspiel in Köln sei für ihn „mit positiven Gefühlen“ verbunden, offenbarte der 24-Jährige im Interview mit dem FC, denn: „Es war einfach eine besondere Zeit für mich in Köln. Ich war mit 15, 16 Jahren schon als Zuschauer im Stadion und habe regelmäßig Bundesliga geguckt. Ich verbinde viel mit dem Stadion, habe dort mein erstes Bundesliga-Tor erzielt und bin mit dem FC aufgestiegen. Das sind viele gute Gefühle, die da hochkommen werden.“

2017 war der gebürtige Frankfurter aus seiner Heimatstadt in den FC-Nachwuchs gewechselt. In den vergangenen acht Jahren, mit Ausnahme der Leihsaison 2023/24 in Fürth, war das Geißbockheim seine sportliche Heimat. Lemperle spielte 59-mal für die FC-Profis, erzielte dabei 13 Tore und sechs Vorlagen. Zum Aufstieg in der vergangenen Saison trug er zehn Treffer und sechs Assists bei, bevor er ablösefrei nach Hoffenheim wechselte.

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