Nach vier Wochen: Problem-Position bekommt wieder Zuwachs

Jahmai Simpson-Pusey am Geißbockheim. (Foto: GEISSBLOG)
Jahmai Simpson-Pusey am Geißbockheim. (Foto: GEISSBLOG)

Der 1. FC Köln erklärt die Session für beendet und ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim gestartet. Dabei kann Trainer Lukas Kwasniok einen Rückkehrer auf dem Platz begrüßen.

Den Morgen des Veilchendienstag durften die Profis des 1. FC Köln noch zum Ausschlafen nutzen, doch am Nachmittag bat Trainer Lukas Kwasniok wieder zum Training. Die Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim hat begonnen. Dabei nutzten auch einige Fans, darunter viele Kinder, den letzten Tag des Karnevals, um dem öffentlichen Training einen Besuch abzustatten.

Nicht zu sehen bekamen die Schaulustigen dabei die Youngster Fynn Schenten und David Fürst, die in Stuttgart noch im Profikader gestanden hatten. Beide stießen jedoch vorübergehend zur U19, wo sie sich bei der Mannschaft von Coach Stefan Ruthenbeck auf das Pokalspiel am Mittwoch gegen Eintracht Frankfurt vorbereiten und dann mit den A-Junioren um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

Simpson-Pusey zurück im Mannschaftstraining

Erstmals seit knapp einem Monat wieder mitwirken konnte derweil Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger hatte sich im Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 eine strukturelle Muskelverletzung zugezogen und war seitdem ausgefallen. Damit verpasste der Winter-Neuzugang die Spiele gegen Freiburg, Wolfsburg, Leipzig und Stuttgart. Nun ist der Engländer zumindest teil-integriert wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Dass der 20-Jährige nach seiner Muskelverletzung am Samstag aber schon wieder zu einer Option für den Kader gegen Hoffenheim wird, ist zumindest mehr als fraglich. Dafür dürfte mit Dominique Heintz ein anderer Innenverteidiger wieder ins Aufgebot zurückkehren. Der Routinier trainiert bereits seit vergangener Woche wieder mit der Mannschaft, ein Einsatz am Samstag in Stuttgart kam jedoch noch zu früh.

Auch Johannesson zurück

Somit lichten sich die Personalsorgen in der Innenverteidigung langsam aber sicher. Sportchef Thomas Kessler hatte jüngst bereits vom „Fluch der Innenverteidiger“ gesprochen, nachdem im Saisonverlauf einer nach dem anderen ausgefallen war. Nun müssen einzig die beiden langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian noch passen, werden in dieser Saison aber ohnehin nicht mehr auf den Platz zurückkehren. Neben dem Abwehr-Duo arbeiteten auch Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) und Linton Maina (Rippenbruch) am Dienstag weiterhin individuell im Reha-Bereich. Isak Johannesson, der zuletzt erkrankt fehlte, stand unterdessen wieder mit seinem Teamkollegen auf dem Platz.

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