Jaka Cuber Potocnik steht offenbar vor einer Vertragsverlängerung beim 1. FC Köln. Das aktuell an Rot-Weiss Essen verliehene Sturmtalent soll anschließend noch einmal verliehen werden.
Der Name Jaka Cuber Potocnik ist beim 1. FC Köln mit vielen Schlagzeilen verbunden. In Zukunft sollen es gerne sportliche Schlagzeilen sein, am liebsten auf Bundesliga-Ebene. Am Geißbockheim ist man vom Talent des Stürmers überzeugt und strebt daher eine vorzeitige Vertragsverlängerung an. Das berichtet der Kicker.
Im Januar 2022 war Potocnik von Olimpija Ljubljana nach Köln gewechselt – der Auslöser der Transfersperre. Im Nachwuchsbereich des FC zählte der Slowene zu den hoffnungsvollsten Spielern, gewann mit der U19 vor drei Jahren den DFB-Pokal. Für die Profis spielte er bislang erst einmal, in der vergangenen Zweitliga-Saison gegen Karlsruhe.
FC-Verlängerung und weiter RWE
Mit Potocniks bevorstehender Verlängerung einhergehen soll eine erneute Leihe. Aktuell ist der 20-Jährige nur bis 2027 an die Geißböcke gebunden, was eine weitere Leihe für die Saison 2026/27 unmöglich macht. Das Ziel dürfte Potocniks derzeitiger Club sein: Rot-Weiss Essen.
Denn hier hat der Angreifer einen Trainer, der von ihm überzeugt ist. Schon im November schwärmte Uwe Koschinat: „Ganz Europa weiß, welches Potenzial er besitzt.“ Die Saison verlief für Potocnik aufgrund von drei Muskelverletzungen zwar nicht wie gewünscht, bislang kam er erst zwölfmal zum Einsatz – doch pünktlich zum Saisonendspurt in der 3. Liga ist er voll da.
Beim 2:1-Sieg bei Viktoria Köln stand der Stürmer am Sonntag zum zweiten Mal in der Essener Startelf. Potocnik erzielte zwar nicht sein drittes Saisontor, spielte aber erstmals durch. Nach der Genesung von einem Muskelbündelriss hatte er sich zuletzt mit der Joker-Rolle zufriedengeben müssen. „Er scharrt schon seit Wochen mit den Hufen. Er hat als Mittelstürmer, auch wenn er noch sehr jung ist, Verständnis dafür, wie meine Entscheidung ausfällt“, so Koschinat.
Koschinat lobt „zwei Dinge auf hohem Niveau“
Nach dem Sieg in Höhenberg, mit dem RWE auf Platz zwei – also einen direkten Aufstiegsrang – kletterte, lobte der frühere Trainer von Fortuna Köln: „Jaka hat zwei Dinge auf hohem Niveau gemacht. Zum einen ist er ein Spieler, der sich im eigenen Ballbesitz sehr intelligent bewegt und der unheimlich gut anspielbereit ist. Darüber hinaus bringt er schon eine sehr ordentliche Robustheit mit.“
Potocniks Spiel gegen den Ball sei „außergewöhnlich“, hob Koschinat hervor: „Wie schnell er anläuft und wie schnell er auf der anderen Seite Mittelfeldspieler des Gegners zustellt – das zeigt sein Grundverständnis für Fußball. Das ist schon ein sehr gutes Niveau. Man sieht, dass er sehr viel mitbringt.“ So sei Potocnik genau wie Essens Torjäger Marek Janssen, der eigentlich gesetzt ist, ein „hervorragender Mittelstürmer“.
Die Chancen stehen gut, dass Koschinat auch weiter auf sein Talent setzen kann. Zunächst im Aufstiegsrennen in der 3. Liga – und dann womöglich in der 2. Liga. Für Potocnik, der aktuell erstmals seit September 2025 bei der slowenischen U21-Nationalmannschaft weilt, und den Club wäre das gewiss der gewünschte nächste Schritt.








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