Rasmus Carstensen hat Aarhus GF mit einem Doppelpack am Wochenende zum 2:1-Sieg über Vejle Boldklub geschossen. Die Leihgabe wird im Sommer derweil wohl nicht zum 1. FC Köln zurückkehren.
Rund anderthalb Millionen Euro überwies der 1. FC Köln im Sommer 2024 für Rasmus Carstensen an den KRC Genk. Der dänische Rechtsverteidiger hatte zuvor bereits auf Leihbasis eine Saison für die Geißböcke gespielt. Angesichts der Transfersperre war die feste Verpflichtung von Carstensen anschließend praktisch alternativlos für den FC.
Nach einem unbefriedigenden halben Jahr in der 2. Liga zog Carstensen im Januar 2025 zu Lech Posen weiter, feierte dort sogar die polnische Meisterschaft. Der 25-Jährige liebäugelte jedoch schon immer mit einer Rückkehr in seine Heimat – und so kehrte Carstensen nicht ans Geißbockheim zurück, sondern schloss sich leihweise Aarhus GF an.
Carstensen mit fünf Toren und zwei Vorlagen
Und mit den Dänen befindet sich Carstensen erneut auf Meisterkurs! Am Sonntag erzielte die FC-Leihgabe beim 2:1-Erfolg über Vejle Boldklub gleich beide Treffer für den Tabellenführer der Superliga. Da der ärgste Verfolger, der FC Midtjylland, nicht über ein 0:0 gegen Bröndby hinauskam, hat Aarhus seine Spitzenreiterposition damit sogar noch einmal ausgebaut. Überwiegend als rechter Schienenspieler eingesetzt, kommt Carstensen im Saisonverlauf bereits auf fünf Tore und zwei Vorlagen.
Dass der Spieler im Sommer zum FC zurückkehren wird, scheint dabei ausgeschlossen. Aarhus-Sportdirektor Carsten Jensen hatte zuletzt bereits bekräftigt, Carstensen über den Sommer hinaus behalten zu wollen (der GEISSBLOG berichtete). Aarhus verfügt dabei über eine Kaufoption, die Verträge sind bereits ausgehandelt. Die Dänen müssten laut bold.dk zwischen 600.000 und 800.000 Euro zahlen.
Zwei Leihspieler fallen weiter aus
Anders als Carstensen dürfte man andere Leihspieler ab Sommer wieder beim 1. FC Köln sehen. Julian Pauli beispielsweise dürfte nach der Saison ans Geißbockheim zurückkehren. Der Innenverteidiger hat seine leichte Gehirnerschütterung inzwischen auch wieder auskuriert und stand beim 3:1-Erfolg gegen Darmstadt 98 in der Startelf von Dynamo Dresden. Auch Imad Rondic spielte beim 2:1-Sieg von Münster über Braunschweig 70 Minuten in der 2. Liga. Der Stürmer hingegen hat keine Chance mehr beim FC.
Jaka Cuber Potocnik wurde bei der 2:3-Niederlage von Rot-Weiß Essen gegen Hansa Rostock nach knapp 70 Minuten eingewechselt und bereitete zehn Minuten später den zwischenzeitlichen Ausgleich vor. Emin Kujovic feierte derweil für den Wolfsberger AC sein Startelf-Debüt gegen Sturm Graz (2:2) und stand 86 Minuten auf dem Feld. Mansour Ouro-Tagba wurde bei der 0:2-Niederlage gegen Viktoria Köln nach einer knappen halben Stunde für Justin Diehl beim VfB Stuttgart II eingewechselt. Jusuf Gazibegovic (muskuläre Probleme) und Elias Bakatukanda (Außenbandriss im Sprunggelenk) mussten am Wochenende erneut pausieren.








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