Jakub Kaminski ist im Saisonendspurt des 1. FC Köln ausschließlich als Offensivakteur vorgesehen. Lukas Kwasniok hat sein Versprechen an den zweitbesten Torschützen der Geißböcke erneuert. Schon vor Kaminskis FC-Transfer hatte der Trainer zugesagt, dass der Pole nicht als „Wandervogel“ auftreten muss.
Auf der Rechtsverteidiger-Position ist beim 1. FC Köln weiterhin Improvisationskunst gefragt. Sebastian Sebulonsen ist nach seinem Muskelfaserriss zwar wieder fit, muss im Derby gegen Borussia Mönchengladbach aber seine unnötige Gelbsperre absitzen. Alessio Castro-Montes fällt derweil weiterhin verletzt aus. Sodass Tom Krauß zum dritten Mal in Folge die Rolle rechts hinten einnehmen wird – gleichzeitig zum dritten Mal in seiner Karriere.
Einen Mannschaftskollegen dürfte es besonders freuen, dass der gelernte Sechser auch einen soliden Rechtsverteidiger abgibt: Jakub Kaminski, der auf dieser Position ebenfalls schon aushelfen musste, aber viel lieber in der Offensivreihe spielt und dort auch dringend benötigt wird.
„Unsauber“ in Hamburg, aber Aussicht auf Besserung
„Ich habe mit Tom einen zweiten Allrounder, den du wie eine Maschine überall hinstellen kannst. Das führt einfach dazu, dass Kuba weiter vorne spielen kann“, freut sich auch Lukas Kwasniok. Ob Kaminski dabei auf seiner Lieblingsposition als Linksaußen, auf der rechten Seite oder wie zuletzt gegen Dortmund und Hamburg als Zehner agiere, sei dabei gar nicht so entscheidend.
Wobei der Pole gegen den HSV nicht ganz an seinen starken Auftritt gegen den BVB anknüpfen konnte. „Er war in Hamburg etwas unsauber, gerade zu Beginn des Spiels“, sagt Kwasniok, ist jedoch überzeugt: „Je länger er wieder vorne spielen wird, desto besser werden seine Entscheidungen wieder werden.“
Kwasniok: „Tom ist einfach ein Soldat“
Kwasnioks festes Vorhaben ist, Kaminski nun konstant in der Offensive zu belassen. Schon im vergangenen Sommer, als der 23-Jährige per Leihe aus Wolfsburg verpflichtet wurde, hatte er Kaminski dies zugesagt. Jetzt erneuert er sein Versprechen: „Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn er noch mal Rechtsverteidiger spielen würde.“
Zumal Krauß die Rolle vollends annimmt. „Tom ist einfach ein Soldat, ich bin sehr happy, dass er bei uns ist. Logischerweise hätte ich ihn lieber im Mittelfeld als Abgreifer, aber wie er das als Rechtsverteidiger spielt, ist für uns Gold wert“, zeigt sich Kwasniok mit seiner Allzweckwaffe zufrieden.








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