Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln haben ihr Heimspiel am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt unglücklich mit 1:2 (1:0) verloren. Ein Doppelschlag in der zweiten Halbzeit machte die Sieg-Träume der Geißböcke zunichte.
Eigentlich wollte die Mannschaft von Britta Carlson nach zwei Siegen aus den letzten drei Spielen im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nachlegen. Der 1. FC Köln hätte mit einem Sieg an die oberen Tabellenplätze heranrücken und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen können. Doch am Ende musste sich der FC unglücklich geschlagen geben.
Tore und Highlights
2. Minute: Es dauerte gerade einmal 76 Sekunden, da ging der FC in Führung. Laura Vogt brachte die erste Kölner Ecke von der linken Seite in den Strafraum. Am ersten Pfosten setzte sich Marina Hegering gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und köpfte das Kunstleder über die Frankfurter Torhüterin hinweg ins lange Eck zum 1:0 für den FC.
58. Minute: Der FC hatte Frankfurt lange gut im Griff und ließ die Offensive um Laura Freigang kaum zur Entfaltung kommen. Doch nach etwas weniger als einer Stunde passierte es dann – und es war ein Traumtor. Gräwe konnte einen hohen Ball im Strafraum unbedrängt annehmen, zog in die Mitte und passte zu Anyomi. Die Stürmerin sah die besser postierte Freigang an der Strafraumkante – und diese zirkelte den Ball wunderschön aus 16 Metern mit rechts in den Winkel zum 1:1. Irina Fuchs im FC-Tor war chancenlos.
63. Minute: Nur fünf Minuten später dann der Schock für die Geißböcke nach einem kolossalen Abwehrbock. Einen eigentlich ungefährlichen Ball aus der Frankfurter Verteidigung von der Mittellinie hätte Amelie Bohnen im FC-Strafraum problemlos klären können. Doch nachdem sie schon beim Pass das Abseits aufgehoben hatte, schlug sie zu allem Unglück über den Ball, sodass hinter ihr Remina Chiba aus acht Metern zum 1:2 einschieben konnte.
Fazit
Der 1. FC Köln hätte am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt einen Punkt verdient gehabt. Die Partie war ausgeglichen, erst als der FC hinten raus die Abwehr entblößte, kam die Eintracht noch einmal zu Chancen. Doch insgesamt zeigte die Carlson-Elf eine stabile Leistung, die mit einem Zähler hätte belohnt werden können. Doch dafür, das wissen die Geißböcke, muss die Leistung in der Abwehr weitgehend fehlerfrei sein. Das war sie nicht – und so reichte neben einem Freigang-Traumtor ein grober Fehler, um die Partie zu verlieren. Bitter für den FC und dennoch ein Zeichen, dass die Geißböcke auch auf diesem Niveau des Tabellendritten mithalten können.







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