Pauline Bremer hat beim 3:0-Erfolg des 1. FC Köln gegen Union Berlin ihr erstes Saisontor erzielt. Die erfahrene Stürmerin spricht über den Rekordstart in der Frauen-Bundesliga und die Entwicklung der Kölnerinnen.
Die Frauen des 1. FC Köln haben beim 3:0-Sieg gegen Union Berlin auch offensiv ein Ausrufezeichen gesetzt – Pauline Bremer steuerte dazu ihr erstes Saisontor bei. Die 30-Jährige köpfte in der 50. Minute nach Hereingabe von Laura Feiersinger zum zwischenzeitlichen 2:0 ein. Bremer selbst zeigte sich nach der Partie überglücklich und will mit dem FC nun am Samstag (14 Uhr) bei Bayern München überraschen.
Mit dem Sieg gegen Union unterstrichen die Kölnerinnen zugleich ihren historisch guten Saisonstart: Neun Punkte aus vier Spielen bedeuten einen Vereinsrekord, aktuell steht der FC damit auf Rang vier der Tabelle. Bremer selbst blickt zufrieden auf die eigene Leistung und die der Mannschaft zurück: „Wir haben uns viel vorgenommen für das Spiel, wollten druckvoll sein von Beginn an. Es ist natürlich umso schöner, dass es uns heute so gelungen ist, dass wir die Tore gemacht haben. Wir sind überglücklich über die drei Punkte.“
Vereinsrekord im Rücken
Auch mit Blick auf die eigene Entwicklung und die der Mannschaft zieht Bremer ein positives Zwischenfazit: „Es macht mit dem Team echt super viel Spaß, wir hatten schon eine super Vorbereitung und haben uns jetzt in dieser Saison reingesteigert, würde ich sagen.“ Das macht Hoffnung auf eine Überraschung in München.
Dass sich der FC trotz der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle in der Defensive so gefunden hat, wertet auch Bremer als besonderen Zusammenhalt der Mannschaft. „Die letzten Spiele haben wir noch mal eine Schippe draufgelegt. Man merkt, dass das Zusammenspiel immer besser wird und dass wirklich alle Lust haben, offensiv Fußball zu spielen.“
„Die letzten Spiele haben wir noch mal eine Schippe draufgelegt.“
Pauline bremer, stürmerin
Für den FC ist Bremer weit mehr als nur eine Torjägerin. Mit ihrer Erfahrung aus Stationen wie Olympique Lyon, wo sie zweimal die Champions League gewann, Manchester City und dem VfL Wolfsburg, mit dem sie 2023 im Champions-League-Finale stand, bringt die 30-Jährige genau die Routine mit, die einer jungen, sich noch findenden Mannschaft in entscheidenden Phasen hilft.
Seit ihrem Wechsel zum FC im Sommer 2025 ist Bremer zu einer prägenden Figur geworden. Nicht nur mit ihren sechs Toren in der vergangenen Saison, sondern auch als Stürmerin, die mit ihrer robusten Spielweise Räume für ihre Mitspielerinnen öffnet und Bälle behauptet. Über ihre Rolle im Team sagt sie selbst: „Natürlich freue ich mich über jeden Treffer, aber vor allem geht es mir immer um den gemeinsamen Sieg. Wer am Ende die Tore schießt, spielt dann keine große Rolle.“ Ihr Vertrag bei den Kölnerinnen läuft noch bis 2028.






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