Der 1. FC Köln muss sich weiterhin auf einen ablösefreien Abgang von Eric Martel vorbereiten. Haben die Geißböcke dabei einen Mittelfeldspieler aus der 2. Bundesliga im Blick? Ein ehemaliger FC-Profi könnte sich derweil wohl eine Rückkehr vorstellen.
Noch immer ist die sportliche Zukunft von Eric Martel ungewiss. Der Sechser hat sich auch in den ersten drei Monaten des neuen Jahres weder zu einem Verbleib beim 1. FC Köln bekannt, noch einen Abschied im Sommer final bestätigt. Wie es im Innenleben des 23-Jährigen, der zunächst die Entwicklung des Aufsteigers in dieser Saison abwarten wollte, aussieht, dürften nur er selbst und seine engsten Vertrauen wirklich wissen.
Entsprechend sondiert Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler mit seinem Scoutingteam bereits intensiv den Markt nach einem Martel-Nachfolger. Wie Sky berichtet, soll dabei nun Stefano Russo von Zweitligist Arminia Bielefeld ins Blickfeld geraten sein. Der 25-Jährige spielt seit 2024 in Ostwestfalen und feierte in der vergangenen Saison den Aufstieg mit der Arminia. Auch im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart (2:4) stand der Sechser 90 Minuten lang auf dem Platz.
Russo wohl kein Eins-zu-eins-Ersatz für Martel
Aktuell spielt Russo mit Bielefeld seine erste Saison in der 2. Bundesliga, kommt dabei auf 20 Einsätze (ein Tor, eine Vorlage). Ausgebildet wurde der gebürtige Ludwigshafener im Nachwuchs der TSG Hoffenheim und des FC Augsburg, ehe er über Waldhof Mannheim und Viktoria Köln bei Arminia Bielefeld landete. Der Marktwert des Spielers wird auf rund eine Million Euro taxiert, in Bielefeld steht Russo noch bis 2028 unter Vertrag. Es würde also in jedem Fall eine Ablösesumme fällig.

Ob Russo jedoch nach nur einer Saison in der 2. Bundesliga bereits das Format eines möglichen Martel-Ersatzes für den 1. FC Köln haben könnte, ist zumindest auf den ersten Blick hin fraglich. Speziell im Falle des Klassenerhaltes der Kölner dürfte sich der Blick womöglich eher auf Bundesliga-erfahrene oder jüngere Spieler mit einem größeren Entwicklungspotenzial richten.
Skhiri könnte sich eine FC-Rückkehr wohl vorstellen
Dabei könnte sogar ein alter Bekannter nochmal eine Rolle in den Überlegungen des FC spielen. Denn nach GEISSBLOG-Informationen könnte sich Ellyes Skhiri im Sommer eine Rückkehr in die Domstadt durchaus gut vorstellen. Bei Eintracht Frankfurt ist der Tunesier nicht unumstritten und speziell unter dem neuen Trainer Albert Riera nicht immer gesetzt. Beim kommenden Gegner des FC steht Skhiri noch bis 2027 unter Vertrag, für die Eintracht wäre es im Sommer also die letzte Gelegenheit, noch eine Ablösesumme für den gebürtigen Franzosen zu erzielen.
Ob Kessler und der FC jedoch eine Rückhol-Aktion in Betracht ziehen würden, ist derzeit unklar. Fakt ist, dass Skhiri in Köln seine persönlich stärkste Zeit erlebt hatte und 20 Tore sowie acht Vorlagen in 133 Pflichtspielen erzielen konnte. Schon nach der Länderspielpause werden sich Skhiri und der FC dann in Frankfurt wiedersehen – und sicherlich auch Zeit für ein kurzes Gespräch über alte und vielleicht auch neue Zeiten finden.








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