In der Hinrunde ein Sieggarant, dann ein Gesicht der Krise: Isak Johannesson zeigte beim 3:1 des 1. FC Köln gegen Werder Bremen, dass er wieder obenauf ist. Trainer René Wagner ist voll des Lobes.
Es war die Krönung einer starken Leistung: Isak Johannesson setzte beim 3:1-Sieg des 1. FC Köln über Werder Bremen mit gegnerischer Hilfe den Schlusspunkt. In der Nachspielzeit belohnte er seine Mannschaft und sich selbst für einen bärenstarken Auftritt, den man ihm nach den vergangenen Wochen kaum zugetraut hätte. Johannesson war in der Endphase der Ära Kwasniok ein Gesicht der Krise.
Dabei galt noch in der Hinrunde: Neben Eric Martel und Marvin Schwäbe war es der Isländer, der bei allen Siegen unter Lukas Kwasniok in der Startelf stand. Doch mit dem FC rutschte auch der 5,5-Millionen-Euro-Neuzugang von Fortuna Düsseldorf in ein Loch, aus dem er nicht herauszukommen schien. Ein Tiefpunkt war das 1:2 gegen Borussia Dortmund, als er nach schwacher Leistung bereits zur Pause Cenk Özkacar weichen musste.
Johannesson nutzt Startelf-Chance gegen Werder
Doch gegen Werder Bremen nutzte Johannesson die Startelf-Chance, die ihm René Wagner bot. Der Kwasniok-Nachfolger ist voll des Lobes: „Ich erlebe ihn super fokussiert. Die kleine Delle, die er in der Mitte der Saison hatte, ist normal für einen Spieler, der noch nie in der Bundesliga gespielt hat. Isak hat bewiesen, dass man wiederkommen kann, und hat der Mannschaft ungemein geholfen, das Spiel zu gewinnen.“
Somit steht Johannessons Entwicklung gewissermaßen stellvertretend für die der gesamten Truppe, die nach der Anfangs-Euphorie tief in die Krise schlitterte und sich nun mit dem Trainerwechsel als Impuls herausgearbeitet hat.
Der FC-Profi gibt das Wagner-Lob gleich zurück (der GEISSBLOG berichtete). „René ist ein positiver Typ, macht klare Ansagen und spricht offen mit mir. Er ist einerseits taktisch sehr gut und bereitet uns gut vor, er ist aber auch jemand, der die Mannschaft sehr gut führt. Obwohl René noch sehr jung ist, macht er das super und ich arbeite sehr gerne mit ihm“, so Johannesson im Interview auf FC.de. Gegen St. Pauli will er nun wieder „andere glänzen lassen“, damit der FC einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen kann. Das Vertrauen des Trainers hat der 23-Jährige in jedem Fall.







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