Kein Training und „kein Angebot“: Kessler erklärt Stand bei El Mala

Der 1. FC Köln und Said El Mala. (Foto: Bucco)
Der 1. FC Köln und Said El Mala. (Foto: Bucco)

Said El Mala hat auch am Donnerstag nicht am Mannschaftstraining des 1. FC Köln teilgenommen. Vor dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr) bleiben dem Torjäger der Geißböcke nur noch zwei Einheiten zur Rückkehr.

Am Donnerstagvormittag setzte der 1. FC Köln seine Vorbereitung auf den SV Werder Bremen unter Ausschluss der Öffentlichkeit fort – und weiterhin ohne Said El Mala. Aufgrund der Folgen seiner Sprunggelenksblessur aus dem Spiel bei Eintracht Frankfurt kann der Top-Scorer weiterhin nur individuell trainieren.

Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Werder Bremen rennt die Zeit davon. Zur Rückkehr auf den Platz bleiben El Mala noch das Training am Freitag, das ebenfalls nichtöffentlich im Franz-Kremer-Stadion stattfindet, sowie die öffentliche Abschlusseinheit.

„Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln“

Keine wirklichen Neuigkeiten gibt es derweil trotz zahlreicher Spekulationen über El Malas Zukunft. Sowohl die Berichte über eine Einigung mit Brighton als auch über eine intern durch die Kölner Verantwortlichen festgelegte Schmerzgrenze werden aus dem Geißbockheim dementiert.

Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger sagt Sportchef Thomas Kessler: „Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Clubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten. Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen. Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln – Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag.“

Kessler: „Werden uns mit dem Thema befassen“

El Mala habe zudem „unmissverständlich klargemacht, dass sein voller Fokus derzeit auf seiner Entwicklung beim FC und dem Saisonendspurt liegt. Er verfolgt klare Ziele mit dem Club.“ Eine Schmerzgrenze für einen Verkauf hat der FC laut Kessler „nicht definiert“, ebenso wenig einen zeitlichen Plan: „Einen konkreten Zeitpunkt oder Korridor gibt es nicht. Klar ist natürlich auch: Zu gegebener Zeit werden wir uns mit dem Thema befassen.“

Zuletzt ins Rennen geworfene Clubs wie Brentford, Everton und Fulham oder auch Newcastle United, das bei Familie El Mala, die ihre Söhne berät, bereits abgeblitzt sein soll, sind Stand jetzt nur ein paar weitere Namen, die in der Gerüchteküche brodeln. Gleiches gilt für „Super-Berater“ Ali Barat, der sich um die Vermittlung eines Transfers in die Premier League bemühen soll. Am Geißbockheim interessiert man sich in dieser Woche nur für die Schmerzgrenze von El Malas Sprunggelenk.

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