Sollte Said El Mala rechtzeitig bis Sonntag fit werden, stünde dem 1. FC Köln wohl erstmals seit vielen Wochen abgesehen der beiden Langzeitverletzten der komplette Kader zur Verfügung. Sorgen bereitet jedoch das Knie eines Stammspielers.
Rund 800 Fans waren am Mittwochnachmittag in den Grüngürtel gepilgert, um abgesehen vom Abschlusstraining am Samstag die einzige öffentliche Trainingseinheit der Profis des 1. FC Köln in dieser Woche zu verfolgen. Bei Temperaturen über 20 Grad, strahlendem Sonnenschein und einem der letzten Tage in den Osterferien, war rund um das Geißbockheim praktisch kein einziger Parkplatz mehr zu bekommen.
Enttäuschungen gab es bei den zahlreichen Anhängern jedoch, weil bei der rund 75-minütigen Einheit ein Spieler fehlte: Said El Mala konnte nach seinen Sprunggelenksproblemen, die zumindest nicht auf eine strukturelle Verletzung zurückzuführen sind, nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Stattdessen absolvierte der Fanliebling und Topscorer im Geißbockheim eine individuelle Einheit.
Krauß mit Spezialprogramm
Sorgen bereitete zudem das Knie von Tom Krauß. Der Mittelfeldspieler hatte bereits das Derby gegen Borussia Mönchengladbach aufgrund von Beschwerden im rechten Knie verpasst und anschließend einige Tage während der Länderspielpause ausgesetzt. Gegen Frankfurt konnte Krauß zwar wieder mitwirken, musste sich im Laufe der zweiten Halbzeit aber erneut an der betroffenen Stelle behandeln lassen.
Am Mittwoch stand der robuste Sechser schließlich mit stark getaptem Knie auf dem Trainingsplatz. Beim Elf-gegen-Elf auf kleinem Feld und acht kleinen Toren agierte der 24-Jährige im blauen Leibchen als freier Spieler. Nach dieser Spielform riss sich Krauß dann die Tapes vom Knie, kühlte kurz mit einem Eisbeutel und stieg anschließend aus dem Mannschaftstraining aus. Stattdessen absolvierte die Leihgabe aus Mainz mit Athletiktrainer Tillmann Bockhorst einige Sprints durch den Sechzehner. Zwar zog Krauß die Vorgaben von Bockhorst durch, schüttelte zwischendurch aber immer wieder den Kopf und wirkte nicht schmerzfrei.

Simpson-Pusey nach Geburt seines Kindes zurück
Fraglich ist, ob Krauß die restliche Trainingswoche angesichts seiner anhaltenden Knieprobleme mit seinen Teamkollegen wird bestreiten können. Immerhin: Eric Martel wird am Sonntag gegen Werder Bremen nach seiner Sperre zurückkehren und könnte damit den zweikampfstarken Part auf der Sechs übernehmen.
Zudem war am Mittwoch auch Jahmai Simpson-Pusey wieder mit dabei. Der Innenverteidiger hatte das Spiel in Frankfurt aufgrund der anstehenden Geburt seines ersten Kindes verpasst. Für das Spiel gegen Werder Bremen wird der Engländer aber wieder zur Verfügung stehen. Überhaupt könnte René Wagner womöglich – abgesehen von Luca Kilian und Timo Hübers – gegen Bremen aus dem Vollen schöpfen. Am Mittwoch standen 23 Feldspieler und vier Torhüter auf dem Platz. Bleiben nur die Fragezeichen rund um Said El Mala und Tom Krauß.








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