Zwei Wochen sind seit Lukas Kwasnioks Entlassung beim 1. FC Köln vergangen. Der Ex-Trainer der Geißböcke erholt sich bei seiner Familie in Baden-Württemberg von der Freistellung. In den sozialen Medien sorgt ein Foto für Spekulationen über Kwasnioks Zukunft.
Ob Lukas Kwasniok am Sonntagabend zugeschaut hat, als der 1. FC Köln im ersten Spiel nach seinem Aus ein 2:2 bei Eintracht Frankfurt erreichte, ist nicht überliefert. Seine Beschäftigung am Ostermontag allerdings lässt sich auf Instagram ansehen. Denn das griechische Restaurant Korfu in Durmersheim postete tags darauf ein Foto des Trainers, der – so der Wortlaut – einen Abend „voller Genuss, guter Gespräche und echter Atmosphäre“ verbracht haben soll.
Der Schnappschuss des Restaurants ist das erste Foto seit Kwasnioks Aus in Köln – und sorgt direkt für Spekulationen bezüglich seiner Zukunft. Denn in den Kommentarspalten wiederholt sich der Verdacht, dass es den 44-Jährigen im Sommer zum Karlsruher SC ziehen könnte, wo sich Christian Eichner nach mehr als sechs Jahren als Chefcoach verabschiedet. Zwischen Durmersheim und dem Wildparkstadion liegen nicht mal 20 Kilometer.
Kwasniok zurück in der Heimat
Auszuschließen ist ein Engagement beim KSC, wo Kwasniok einst in der Jugend spielte und später Nachwuchstrainer war, natürlich nicht. Doch sein Besuch beim Griechen dient nicht als Hinweis darauf. Schließlich wohnt der Deutsch-Pole mit seiner Familie in Muggensturm, einem Nachbarort von Durmersheim im Landkreis Rastatt. Das Foto zeigt somit lediglich, dass sich Kwasniok in seiner Heimat von einer enttäuschenden und aus seiner Sicht gewiss viel zu kurzen Amtszeit beim FC erholt.
Für Thomas Kessler war die Trennung im Anschluss an das Derby gegen Borussia Mönchengladbach (3:3) alternativlos, das betonte der FC-Geschäftsführer am Rande des Frankfurt-Spiels noch einmal. „Wir haben nur zwei von 18 Spielen gewonnen, das war leider zu wenig“, erinnerte Kessler bei DAZN.
Mit Kwasniok habe er „klare und persönliche Gespräche“ geführt. Der Kölner Sportchef berichtete zudem: „Lukas hatte die Möglichkeit, sich von der Mannschaft zu verabschieden, und hat das auch gemacht. Wir haben den Staff mit der Mannschaft zusammengebracht, sodass er ein paar Abschiedsworte finden konnte. Deswegen hatten wir einen runden Abschluss.“ Nun dürfte sich Kwasniok dem Plan widmen, den er bereits nach seinem Aus beim SC Paderborn gefasst hatte, bevor der FC dazwischenfunkte: eine Pause, Zeit für die Familie.








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